geboren 1942, Dipl.-Volkswirt, Dr. rer. pol.
1962-1967 Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen.
1967-1969 wissenschaftlicher Assistent an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen.
danach am Fachbereich der Universität Konstanz.
seit 1971 zuerst Professor für Politische Ökonomie und dann für Finanzwissenschaft an der Universität Bremen.
Aktive Mitarbeit an der wirtschaftswissenschaftlichen Studienreform und am Aufbau der Universität Bremen.
Seit 1975 Mitglied der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik".
Ab November 2001 Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen.
Grundfragen der makroökonomischen Theoriebildung
Politische Ökonomie der Kapitalismusentwicklung
Geldpolitik im Euroland und Finanzpolitik in der EU
Ökonomische und fiskalische Grundlagen des Stadtstaats Bremen
Ökonomie und Ökonomik des Sports
Im Grundstudium:
Makroökonomik sowie Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik
Im Hauptstudium sind Projektschwerpunkte:
Validität ökonomischer Theorien
Politische Ökonomie des Globalisierungskapitalismus
Finanzföderalismus mit dem Schwerpunkt Stadtstaat Bremen
Finanz- und Geldpolitik in der EU
Rudolf Hickel, geb. 1942 in Nürnberg; Studium der Wirtschaftswissenschaft seit 1962 an der Universität Tübingen; Stipendiat des Cusanus-Werks; 1967-1969 Wiss. Assistent an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Tübingen; 1969-1970 Wiss. Assistent am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft und als Assistentenvertreter beim Aufbau der Universität Konstanz engagiert.
Seit 1974 Professor Politische Ökonomie mit dem Schwerpunkt Öffentliche Finanzen und seit 1993 Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Universität Bremen; aktive Beteiligung am Aufbau der Universität sowie des Studiengangs Wirtschaftswissenschaft.
Radikale Neoklassik - Ein neues Paradigma zur Erklärung der Massenarbeitslosigkeit; Ein neuer Akkumulationstyp; Stadtstaat Bremen im föderalen Finanzsystem - Eine finanzwissenschaftliche Grundlagenstudie; (zus. mit Jan Priewe): Preis der Einheit - Bilanz und Perspektiven der deutschen Einigung; hrg. (zus. mit U. Huster/H. Kohl): Umverteilen - Schritte zur sozialen und wirtschaftlichen Einheit; Vielzahl von Veröffentlichungen zur Transformation der ostdeutschen Wirtschaft; Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes sowie Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Investitionsabgabe zum Aufbau der ostdeutschen Wirtschaft;
Ende April 1994 erschienen (zus. mit Jan Priewe): Nach dem Fehlstart - Zur ökonomischen Entwicklung Deutschlands; Das Buch Preis der Einheit ist 1994 in koreanischer Sprache erschienen und wird dort im Rahmen einer künftigen Einigung Koreas diskutiert.
Zur Tarifpolitik in den neuen Bundesländern (zus. mit Wilfried Kurtzke): Tarifliche Lohnpolitik unter Nutzung der Härtefallregelung (OBS Bd. 67, Köln 1997); Standort-Wahn und Euro-Angst: Die sieben Irrtümer der deutschen Wirtschaftspolitik ( rororo-aktuell, Reinbek Mai 1998).
Mitbegründer und aktives Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die jährlich ein Gutachten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage vorlegt; vielfältige Beratungsfunktionen, vor allem in den neuen Bundesländern; stimmberechtigter Schlichter im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen 1993 sowie beisitzender Schlichter für die ostdeutsche Stahlindustrie 1995; Gutachter bei Anhörungen des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags.
Seit 2001 Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW). Kooperation der Arbeiterkammer und der Universität Bremen
Mitglied des Sachverständigenrates zur Verwaltungsreform des Landes Niedersachsen von 1995-1997; Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des WSI- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung (Düsseldorf), Mitglied der Denkwerkstatt 2020 Mecklenburg-Vorpommern beim Minister für Bau und Arbeit..
Blätter für deutsche und internationale Politik sowie Leviathan - Zeitschrift für Sozialwissenschaft.