Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Andrea Nahles (Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit),  Irene Dingeldey (Direktorin des iaw)
Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Andrea Nahles (Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit), Irene Dingeldey (Direktorin des iaw)
50 Jahre Kooperationsbereich / 20 Jahre Institut Arbeit und Wirtschaft

Bereits 1971 wurde der Kooperationsbereich von Universität und Arbeitnehmer-kammer Bremen zusammen mit der Universität gegründet. Das iaw in seiner heutigen Form besteht seit 2001. Das 50/20 jährige Jubiläum wurde (mit einem Jahr Corona-Verspätung) in zwei Teilen begangen:

Die Fachtagung "Forschung und Transfer in gesellschaftlicher Verantwortung" wurde durch Grußworte von Peer Rosenthal (Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer) und Dr. Mandy Boehnke (Konrektorin der Universität) am Nachmittag in der Arbeitnehmerkammer eröffnet. Prof. Dr. Berthold Vogel, Direktor des SoFI in Göttingen, hielt einen programmatischen Vortrag zur Positionierung anwendungsorientierter Grundlagenforschung in der deutschen Forschungslandschaft. Die Direktorin des iaw, Prof. Dr. Irene Dingeldey, stellte die Forschungsschwerpunkte des iaw im Zeitverlauf vor. Eine Podiumsdiskussion unter Mitwirkung von Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen, zeigte darüber hinaus die verschiedenen aktuellen Herausforderungen auf, denen anwendungsorientierte Forschung sich stellen muss.

Bei der feierlichen Abendveranstaltung im Schuppen II würdigte Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte die Bedeutung des iaw für die Stadtgesellschaft. Eine kurze Videoeinspielung übermittelte Glückwünsche zahlreicher Bremer Kooperationspartner:innen des Instituts. Darauf folgte der Festvortrag von Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, zum Thema "Transformation von Arbeit und Wirtschaft". Sie verwies unter anderem darauf, dass das iaw eines der wenigen noch verbliebenen Institute in Deutschland ist, das sich der Forschung zum Wandel der Arbeit und des Arbeitsmarktes widmet. Dies aber sei immens wichtig, um z.B. zukünftige Qualifikationsanforderungen zu erkennen und die anstehende Transformation zu bewältigen.

Seinem Auftrag, dazu beizutragen, „die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer:innen zu verbessern“ kommt das iaw auch zukünftig nach. Auf Basis einer erfolgreichen wissenschaftlichen Evaluation des Instituts (siehe Evaluationsbericht) wurde der Kooperationsvertrag zwischen Arbeitnehmerkammer und Universität in diesen Tagen für weitere fünf Jahre verlängert.