Transformation gerecht gestalten – Potenziale für die Gleichstellung der Geschlechter im Land Bremen
Das Projekt nimmt Transformationsvorhaben zur Gleichstellung der Geschlechter in den Blick. Hierfür sollen die Erfahrungen aus Transformationsprozessen in anderen Regionen in Deutschland exemplarisch dabei unterstützen, Vorhaben aus dem Land Bremen zu hinterfragen, um Gleichstellung durch zukunftsweisende Transformationsprozesse zu fördern und damit nachhaltig geschlechtersensibel zu handeln.Laufzeit:01. April 2026 - 31. März 2027
Forschungsteam:M.A. Lena Becker-Pülm (Projektleitung)
Das Projekt nimmt Transformationsvorhaben zur Gleichstellung der Geschlechter in den Blick. Hierfür sollen die Erfahrungen aus Transformationsprozessen in anderen Regionen in Deutschland exemplarisch dabei unterstützen, Vorhaben aus dem Land Bremen zu hinterfragen, um Gleichstellung durch zukunftsweisende Transformationsprozesse zu fördern und damit nachhaltig geschlechtersensibel zu handeln.Laufzeit:01. April 2026 - 31. März 2027
Forschungsteam:M.A. Lena Becker-Pülm (Projektleitung)
In den gegenwärtigen transformationspolitischen Debatten liegt der Fokus meist (allein) auf dem Klimawandel. Transformation wird so verkürzt als Dekarbonisierung verstanden. In den Blick von Umbau- und Investitionsstrategien kommen daher vor allem emissionsstarke und energieintensive Branchen sowie das Handwerk im Bereich energetischer Gebäudesanierung, die stark von Männern dominiert sind. Wird der Blick auf weitere von Transformationsprozessen betroffene Bereiche erweitert, zeigt sich, dass nicht nur Industrie und Handwerk Unterstützung benötigen - auch die weiblich dominierten sozialen Dienstleistungen sind durch demographische Entwicklungen herausgefordert und benötigen dringend politische Interventionen, um ihre Aufgaben in Zukunft erfüllen zu können. Gleichzeitig muss das fehlende Angebot durch private Sorgearbeit – meist von Frauen – kompensiert werden. Ohne personenbezogene, gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen, wie z. B. die Pflege, können Transformationsvorhaben nicht funktionieren. Insbesondere dann nicht, wenn die Gleichstellung der Geschlechter angestrebt wird.
Das Projektvorhaben hat zum Ziel, das Potential von Transformationsvorhaben zur Gleichstellung der Geschlechter zu untersuchen. Erfahrungen aus Transformationsprozessen in anderen Regionen können exemplarisch dabei unterstützen, regionale Vorhaben zu hinterfragen, um Gleichstellung durch zukunftsweisende Transformationsprozesse zu fördern und damit nachhaltig geschlechtersensibel zu handeln. Die Ausrichtung des Transformationsvorhabens sowie die aktuelle Arbeitsmarktsituation von Frauen im Land Bremen zeigen einen erheblichen Bedarf, die Geschlechterperspektive im laufenden Wandel systematisch zu stärken. Im Zentrum des Projekts steht eine gleichstellungsorientierte Perspektive, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie der Wandel in transformationsrelevanten Branchen so gestaltet werden kann, dass sie den Geschlechtern die gleichen Chancen bieten. Abschließend sollen konkrete Empfehlungen zur geschlechtergerechten Ausgestaltung aktueller und künftiger Transformationsprozesse im Land Bremen abgeleitet werden und damit zur gleichstellungspolitischen Innovationsfähigkeit des Landes beitragen.
Laufzeit:01. April 2026 - 31. März 2027
Forschungsteam:M.A. Lena Becker-Pülm (Projektleitung)
Projekttyp:Projekt der Arbeitnehmerkammer Bremen