Psychosoziale Gesundheitsrisiken und –ressourcen im Bereich ambulanter haushaltsnaher Dienste
Ambulante haushaltsnahe Dienste bilden ein bisher kaum empirisch untersuchtes Feld sozialer und gesundheitsbezogener Dienstleistungen. Das Forschungsprojekt zielte darauf ab, die Arbeitsbedingungen von Haushaltshilfen in diesem Feld näher mit Blick auf psychosoziale Gesundheitsrisiken, aber auch gesundheitserhaltende Ressourcen zu untersuchen, um auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung in diesem Tätigkeitsfeld sozialer und gesundheitsbezogener Dienstleistungen zu erstellen. Grundlage des Projekts bildeten leitfadengestützte Interviews mit
Expert:innen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes, zwei Betriebsfallstudien zu Einrichtungen, die hauswirtschaftliche Dienste im Bereich der ambulanten Versorgung aufweisen, sowie eine Fokusgruppendiskussion zentraler Projektergebnisse mit Expert:innen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes und angrenzender Felder. Das Projekt verdeutlichte, das insbesondere die von den Haushaltshilfen geleistete Interaktionsarbeit eine betrieblich weitgehend unsichtbare Arbeit bildete, die den Kern der Arbeitsidentität der Haushaltshilfen bildete, zugleich aber mit hohen psychosozialen und emotionalen Belastungen verbunden war. Die Grenzregulation der unmittelbaren Führungskräfte gegenüber pflegebedürftigen Klient:innen sowie deren An- und Zugehörigen erwies sich als eine zentrale Gesundheitsressource für die Haushaltshilfen.
Mittelgeber:in: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst
und Wohlfahrtspflege (BGW)
Projektleitung und Mitarbeiter:innen: Guido Becke (Leitung), Lena Becker-Pülm &
Britta Busse
in Kooperation mit: Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Isabel Jalaß & Dr. Lena Marie Wirth (Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB)/Universität Osnabrück
Laufzeit:01. April 2023 - 30. Juni 2024
Forschungsteam:Prof. Dr. rer. pol. Guido Becke, Dipl. Soz.-wiss (Projektleitung)
M.A. Lena Becker-PülmDr. Britta BusseAmbulante haushaltsnahe Dienste bilden ein bisher kaum empirisch untersuchtes Feld sozialer und gesundheitsbezogener Dienstleistungen. Das Forschungsprojekt zielte darauf ab, die Arbeitsbedingungen von Haushaltshilfen in diesem Feld näher mit Blick auf psychosoziale Gesundheitsrisiken, aber auch gesundheitserhaltende Ressourcen zu untersuchen, um auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung in diesem Tätigkeitsfeld sozialer und gesundheitsbezogener Dienstleistungen zu erstellen. Grundlage des Projekts bildeten leitfadengestützte Interviews mit
Expert:innen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes, zwei Betriebsfallstudien zu Einrichtungen, die hauswirtschaftliche Dienste im Bereich der ambulanten Versorgung aufweisen, sowie eine Fokusgruppendiskussion zentraler Projektergebnisse mit Expert:innen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes und angrenzender Felder. Das Projekt verdeutlichte, das insbesondere die von den Haushaltshilfen geleistete Interaktionsarbeit eine betrieblich weitgehend unsichtbare Arbeit bildete, die den Kern der Arbeitsidentität der Haushaltshilfen bildete, zugleich aber mit hohen psychosozialen und emotionalen Belastungen verbunden war. Die Grenzregulation der unmittelbaren Führungskräfte gegenüber pflegebedürftigen Klient:innen sowie deren An- und Zugehörigen erwies sich als eine zentrale Gesundheitsressource für die Haushaltshilfen.
Mittelgeber:in: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst
und Wohlfahrtspflege (BGW)
Projektleitung und Mitarbeiter:innen: Guido Becke (Leitung), Lena Becker-Pülm &
Britta Busse
in Kooperation mit: Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Isabel Jalaß & Dr. Lena Marie Wirth (Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB)/Universität Osnabrück
Laufzeit:01. April 2023 - 30. Juni 2024
Forschungsteam:Prof. Dr. rer. pol. Guido Becke, Dipl. Soz.-wiss (Projektleitung)
M.A. Lena Becker-PülmDr. Britta BusseAmbulante haushaltsnahe Dienste bilden ein bisher kaum empirisch untersuchtes Feld sozialer und gesundheitsbezogener Dienstleistungen. Das Forschungsprojekt zielte darauf ab, die Arbeitsbedingungen von Haushaltshilfen in diesem Feld näher mit Blick auf psychosoziale Gesundheitsrisiken, aber auch gesundheitserhaltende Ressourcen zu untersuchen, um auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung in diesem Tätigkeitsfeld sozialer und gesundheitsbezogener Dienstleistungen zu erstellen. Grundlage des Projekts bildeten leitfadengestützte Interviews mit
Expert:innen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes, zwei Betriebsfallstudien zu Einrichtungen, die hauswirtschaftliche Dienste im Bereich der ambulanten Versorgung aufweisen, sowie eine Fokusgruppendiskussion zentraler Projektergebnisse mit Expert:innen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes und angrenzender Felder. Das Projekt verdeutlichte, das insbesondere die von den Haushaltshilfen geleistete Interaktionsarbeit eine betrieblich weitgehend unsichtbare Arbeit bildete, die den Kern der Arbeitsidentität der Haushaltshilfen bildete, zugleich aber mit hohen psychosozialen und emotionalen Belastungen verbunden war. Die Grenzregulation der unmittelbaren Führungskräfte gegenüber pflegebedürftigen Klient:innen sowie deren An- und Zugehörigen erwies sich als eine zentrale Gesundheitsressource für die Haushaltshilfen.
Mittelgeber:in: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst
und Wohlfahrtspflege (BGW)
Projektleitung und Mitarbeiter:innen: Guido Becke (Leitung), Lena Becker-Pülm &
Britta Busse
in Kooperation mit: Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Isabel Jalaß & Dr. Lena Marie Wirth (Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB)/Universität Osnabrück
Laufzeit:01. April 2023 - 30. Juni 2024
Forschungsteam:Prof. Dr. rer. pol. Guido Becke, Dipl. Soz.-wiss (Projektleitung)
M.A. Lena Becker-PülmDr. Britta BusseProjekttyp:Drittmittelprojekt
Becke, Guido (2024): Interaktionsarbeit von Haushaltshilfen und ihre Koordination in häuslichen Pflegearrangements, in: Lange, Joachim; Evans-Borchers, Michaela; Wirth, Lena Marie; Völz, Silke; Hülsken-Giesler, Manfred; Finking, Gerhard (Hg.), Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Koordination und Kooperation von Arbeit in Betrieben und Sorgenetzwerken, Loccumer Protokolle, Bd. 40. Rehburg-Loccum, 77–85.
Becke, Guido (2025): Relationale Handlungskoordination von Führungskräften als Gesundheitsressource von Haushaltshilfen in der häuslichen Pflegehilfe, Sozialer Fortschritt 74(2/3), 157–175. Becke, Guido (2025): Gewalt am Arbeitsplatz Privathaushalt – Handlungsperspektiven für Haushaltshilfen im Umfeld von Pflegebedürftigkeit, in: Abramowski, Ruth; Rust, Ursula; Meyerhuber, Sylke (Hg.), Gewaltfrei arbeiten und leben – Theorie, empirische Erkenntnisse und Handlungsperspektiven. Baden-Baden: Nomos, 223–249
Becker-Pülm, Lena; Busse, Britta; Becke, Guido; Wirth, Lena-Marie; Jalaß, Isabel; Petersen, Ilka (2025): Gesundheitliche Risiken und Ressourcen haushaltsnaher Dienstleistungen im Umfeld von Pflegebedürftigkeit – Ergebnisse aus dem Projekt „PsyGeRaH“, in: Nienhaus, Albert (Hg.), RiRe - Risiken und Ressourcen in Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Band 4. Landsberg am Lech: Ecomed, 227–243.
Wirth, Lena Marie; Becke, Guido; Becker-Pülm, Lena; Jalaß, Isabel; Hülsken-Giesler, Manfred (2023): Interaktionsanforderungen haushaltsnaher Dienstleistungen im Umfeld von Pflegebedürftigkeit. Einblicke in die Risiken und Ressourcen eines wachsenden Beschäftigungsfelds, Berufsbildung 4, 11–14
Busse, Britta; Wirth, Lena Marie; Becke, Guido; Becker-Pülm, Lena; Jalaß, Isabel; Petersen, Ilka; Hülsken-Giesler, Manfred, 2024: Psychosoziale Gesundheitsrisiken und -ressourcen von Haushaltshilfen im Umfeld von Pflegebedürftigkeit, Bd. 42, Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft/2024, Bremen: Institut Arbeit und Wirtschaft, Download PDF