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Online-Veranstaltung

Bremen
Uhrzeit
13:00 - 15:00 Uhr
Kommentator/in des Vortrags

Regionaler Workshop zur Innovationsförderung in Bremen

Europäische Regionen sollen voneinander lernen, um ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern – so lautet das Ziel des EU-Projekts„TraCS3“, an dem auch das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen beteiligt ist. Am 23. November werden im Rahmen einer digitalen Präsentationsveranstaltung Erkenntnisse und Ansätze aus TraCS3 für Bremen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vorstellung von Projektergebnissen der iaw-Studie zur Innovationsinfrastruktur des Landes Bremen.

Unter dem Titel „Innovationsförderung im Bundesland Bremen - Stärken und Handlungsbedarfe aus der
Perspektive von Innovationspromotoren“ wird das TraCS3-Projektteam des iaw die Auswertungen qualitativer und quantitativer Erhebungen über diejenigen Einrichtungen vorstellen, die Innovationen im Land Bremen unterstützen und befördern sollen. „Im Zuge der Projektarbeiten konnten wir feststellen, dass die Innovationsförderung im Land Bremen breit aufgestellt ist und eine große Vielfalt an Angeboten zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung, innovativen Unternehmen, Gründer*innen und Start-Ups bereit stellt“ sagt Günter Warsewa, Projektleiter in Bremen und stellvertretender Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft. „Darüber hinaus konnten wir in den Gesprächen mit Vertreter*innen von Förder- und Beratungseinrichtungen verschiedene Anregungen und Handlungsansätze für die zukünftige Innovationsunterstützung in Bremen herausarbeiten. Wir freuen uns, diese im Rahmen des Workshops vorzustellen und zu diskutieren.“


Regionaler und interregionaler Erfahrungsaustausch

Für 2021 sind zusammen mit bremischen Projektpartnern weitere Explorationen in europäischen Partnerregionen vorgesehen. Darüber hinaus werden weiterhin regionale Workshops zu Themen rund um die Innovationsförderung in Bremen stattfinden.
230.000 Euro für das iaw.

Das Projekt „TraCS3“ wird im Rahmen der Europäischen Regionalförderung finanziert und hat ein Gesamtbudget von 1,7 Millionen Euro. Für Aktivitäten im Bundesland Bremen stehen rund 230.000 Euro zur Verfügung.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung an laura.suarsana@uni-bremen.de wird gebeten.
Nach Anmeldung wird Ihnen der link zum virtuellen Veranstaltungsraum mitgeteilt.

Veranstaltungsort


per Zoom
Uhrzeit
11:00 Uhr

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Universität Bremen haben in der gemeinsamen Studie „Struktureller Umbruch durch COVID-19: Implikationen für die Innovationspolitik im Land Bremen“ Aspekte des strukturellen Wandels und des Innovationsgeschehens vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie im Land Bremen analysiert. Sie bieten Entscheidungsträgern Impulse für eine Weiterentwicklung der Struktur- und Innovationspolitik in Bremen an. Die Studie wird am 18.11.2020 vorgestellt.

Um Ihnen die Studie vorzustellen und Fragen zu beantworten, laden wir Sie zu einem virtuellen Pressegespräch ein.

Teilnehmende:

Prof. Dr. Jutta Günther, Universität Bremen

Dr. Jan Wedemeier, HWWI Bremen

Prof. Dr. Rudolf Hickel, Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen

Dr. Guido Nischwitz, Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen

 

Um Anmeldung wird gebeten: Gern per E-Mail an presse@hwwi.org bis Freitag, den 13. November 2020.

Den Zoom-Link erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

 
Veranstaltungsort
Virtueller Raum

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung unter: iaw-info@uni-bremen.de

08.12.20  - Stephan Otto (EVOCO GmbH): „Beschäftigte und Betriebsräte als aktive Mitgestalter der ökologischen Transformation in den Unternehmen - Wunschtraum oder Chance?“ 

Klimawandel und Umweltzerstörung erfordern neue nachhaltige Wirtschaftsformen. Viele Arbeitsplätze im Energie- und Mobilitätsbereich sind gefährdet und der Aufbau von neuen Arbeitsplätzen in anderen Fachgebieten wirkt auf Betroffene bedrohlich, was sich populistische Strömungen zu Nutze machen. Es braucht neue Konzepte und Vorgehensweisen der Betriebsräte und der Mitbestimmungsakteure zur Gestaltung der ökologischen Transformation. Für ihr gutes Gelingen ist Unterstützung durch die Beschäftigten in den Unternehmen wichtig. Dafür ist es notwendig, dass sie diesen Prozess nicht erleiden, sondern ihn aktiv mitgestalten können.

Der interaktive Colloquiums-Beitrag möchte Wege diskutieren, wie Beschäftigte und Mitbestimmungsakteure sich anknüpfend an ihren persönlichen Bedürfnissen aktiv an der Gestaltung der ökologischen Transformation beteiligen. Was ermöglicht ihre Identifikation mit den Nachhaltigkeitszielen? Welche Narrative berühren sie? Welche Faktoren ermutigen zur Mitgestaltung, welche Faktoren behindern? Welche beispielhaften Aktivitäten existieren bereits bei Betriebsräten? Diskutieren Sie mit, wie Beschäftigte und Betriebsräte zu aktiven Gestaltern der sozial ausgerichteten ökologischen Transformation werden können.

 

weitere Termine:

  • 12.01.21 Peter Bleses (iaw) und Andreas Friemer (iaw): „Digitale Transformation und nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit“ 
  • 09.02.21 Birgit Blättel-Mink (Universität Frankfurt/M.): „Welche Rolle spielt die Wissenschaft in der Governance sozial-ökologischer Transformation?“ 
  • 12.02.21 Hans-Jürgen Urban (IGM Bundesvorstand, Frankfurt/M.): „Sozial-ökologische Transformation und Gewerkschaften. Treiber oder Veto-Kraft?“

 

Präsentationsfolien der vergangenen Vorträge:

  • 08.09.20  - Günter Warsewa (iaw): „Zur Governance der sozialökologischen Transformation des Arbeitssystems“ (zur Präsentationsfolie)
    zum Audiomitschnitt 

 

 

  • 10.11.20 - Stephan Voswinkel (IfS Frankfurt): „Sozialität als zentrale Dimension nachhaltiger Arbeit“ zur Präsentationsfolie (432 KB)  -
    zum Audiomitschnitt
     

 

Veranstaltungsort


Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Mit den vielschichtigen Veränderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt durch Globalisierung, Tertiarisierung, Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeit haben sich in den letzten Jahrzehnten die Strukturen der Erwerbsarbeit grundlegend gewandelt. Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen werden dadurch für alle Erwerbstätigen vielfältiger und verschiedenartiger, Berufsbiographien gestalten sich instabiler und weniger planbar und prekäre Beschäftigungsformen verbreiten sich zunehmend. Auf der anderen Seite steigt die Anzahl privilegierter und exklusiver Erwerbsverhältnisse. Für alle gilt, dass die Bewältigung von Risiken in Arbeit, Beschäftigung und Berufsverlauf in dem Maße neue und zusätzliche Anstrengungen der Individuen, Haushalte und Familien erfordert, in dem Unternehmen und staatliche Institutionen sich aus der Verantwortung für dauerhaft stabile Beschäftigung zurückgezogen haben.

Wie diese Tendenzen sich auf die Struktur des Erwerbssystems im Lande Bremen insgesamt, für einzelne Gruppen von Arbeitnehmer_innen oder für einzelne Branchen auswirken, wird im Bremer Erwerbstätigkeitsatlas analysiert, der vom iaw im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen und des Senatsressorts für Arbeit erarbeitet wurde.

Ausgewählte Ergebnisse zur Qualität des Erwerbssystems und der Erwerbsintegration im Land Bremen werden von den Autoren präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Folien_iaw-Colloquium-BEA.pdf (719 KB)

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Veranstaltungsort

Raum: FVG 0090
Wiener Straße 9
Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Die Forderungen nach einer strategischen Neuausrichtung der Europäischen Zentralbank auf das Ziel Klimarettung wird derzeit intensiv in der Umweltbewegung, aber auch offiziellen Politik diskutiert. Die Mario Draghi gefolgte EZB-Präsidenten Christine Lagarde betont überraschend deutlich den Auftrag für eine ökologische-nachhaltige Geldpolitik. Bisher reduzieren sich die Vorschläge zur ökologischen Indienstnahme der EZB auf den vorrangigen Ankauf von Anleihen von Unternehmen mit wirksamer CO2-Reduktion.

Dieser ökologische Impuls verlangt Antworten auf grundsätzliche Fragen an die Gestal-tungsmöglichkeiten der modernen Geldpolitik. Grundsätzlich ist nach wie vor die Geldpolitik darauf auszurichten, gesamtwirtschaftlich die Währung zu stabilisieren, um dadurch ein in-flationsfreies Wirtschaftswachstum monetär zu unterstützen. Die Ablösung der gesamtwirt-schaftlichen Rahmensteuerung durch direkte Eingriffe der EZB in einzelne Unternehmen bzw. Wirtschaftssektoren, könnte zu Schäden führen. Daher steht die Frage im Mittelpunkt des Vortrags, welchen Beitrag die EZB mit einer grünen Geldpolitik zur Klimarettung bei gesamtwirtschaftlich monetärer Steuerung leisten kann. Zuerst wird nachgewiesen, warum die anhaltende Niedrigzinspolitik auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden wird. Danach wird die Ausrichtung einer ökologischen Geldpolitik bei allerdings fortwährenden Negativ- Null- und Minuszinsen untersucht. Da all die Fragen in der Wissenschaft bisher kaum aufgriffen worden sind, wird es um eine eher laborhafte Vermessung der Ansätze zu einer neuen Gelpolitik gehen.

 

Veranstaltungsort
FVG Mitte

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Prof Dr. André W. Heinemann im Rahmen des iaw Colloquiums

Der moderne Staat wird weiterhin ein Steuerstaat sein, weshalb Besteuerung nach wie vor ein hochgradig diskutiertes Thema in Wissenschaft und Politik sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext sein wird. Aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive sind Fragen hinsichtlich effizienter Besteuerung und insbesondere Steuerwirkungen auf Unternehmen, Bürger und Staat zu beantworten. Mit dem Aufkommen neuer, digitaler Geschäftsmodelle werden zusätzliche Fragen hinsichtlich internationaler Besteuerungsgrundsätze und Besteuerungswirkungen aufgeworfen. Hier zeigt sich aktuell, dass althergebrachte Besteuerungsprinzipen nicht mehr vollständig greifen. Wie aber können neue, moderne und allgemein gültige Besteuerungsgrundlagen vor dem Hintergrund der anhaltenden Digitalisierung der Ökonomie aussehen und welche Probleme sind zu berücksichtigen?

Im Rahmen des Colloquiums soll diesen Fragen nachgegangen werden. Zunächst werden Entwicklungen im Bereich digitaler Geschäftsmodelle skizziert. Im Anschluss werden dann aktuelle Konzepte und Vorschläge (z.B. Digital Service Tax der EU-Kommission bzw. die jüngst eingeführte französische Digital Service Tax) vorgestellt und auch weitere Ansätze wie die Global Intangible Low-Taxed Income-Steuer (GILTI) mit der Diskussion über internationale Mindeststeuern verbunden. Die Bewertungen und Einschätzungen sollen im Anschluss zur Diskussion gestellt werden.

https://www.uni-bremen.de/finpol/

 

 

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
13:00 - 15:00 Uhr
Ansprechpartner/in
Veranstaltungsreihe
Fachgespräch im iaw

Gute Beispiele aus den Partnerregionen


Das Thema des Workshops lautet „Erfahrungen und Erkenntnisse aus den TraCS3-Partnerregionen: Die Bremer Innovationsinfrastrukturen im europäischen Vergleich“. Das iaw-Projektteam stellt Good-Practice-Beispiele regionaler Innovationsförderung und Innovationsinfrastrukturen vor, die im Rahmen des Projekts in den Regionen Groningen (Niederlande), Westflandern (Belgien) sowie Tampere (Finnland) analysiert wurden. Ein Fokus liegt dabei auf der Vernetzung regionaler Akteure, vor allem aus Wirtschaft und Forschung: So werden High-Tech-Innovationscluster in den Niederlanden und in Westflandern vorgestellt, die niedrigschwelligen Zugang zu kooperativ genutzten Innovationsinfrastrukturen (wie Labore, Testeinrichtungen, etc.) ermöglichen. Ferner wird das Programm „Smart Tampere“ aus Finnland vorgestellt, das die Stadt Tampere in ein Reallabor für Innovationsentwicklung verwandelt und die Stärken und Ziele der Region mit dem Querschnittsthema Digitalisierung verbindet.


Im Anschluss werden Übertragbarkeiten und Schlussfolgerungen aus den vorgestellten Beispielen für das Land Bremen diskutiert. „Im Zuge der internationalen Treffen haben wir vielfältige Beispiele wirksamer Innovationsförderung gesehen“, sagt Günter Warsewa, Projektleiter in Bremen und Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft. „Wir wollen mit unseren Partnern in Bremen ausloten, was davon interessante Anregungen für die Innovationsförderung in Bremen sein könnten.“


Regionaler und interregionaler Erfahrungsaustausch
Für 2020 sind zusammen mit bremischen Projektpartnern weitere Explorationen in Rumänien sowie Spanien vorgesehen. Darüber hinaus wird weiterhin halbjährlich ein regionaler Workshop zu Themen rund um die Innovationsförderung in Bremen stattfinden.


230.000 Euro für das iaw
Das Projekt „TraCS3“ wird im Rahmen der Europäischen Regionalförderung finanziert und hat ein Gesamtbudget von 1,7 Millionen Euro. Für Aktivitäten im Bundesland Bremen stehen rund 230.000 Euro zur Verfügung.

www.interregeurope.eu/tracs3/

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von PD Dr. Irene Dingeldey und Lisa Steinberg im Rahmen des iaw Colloquiums

Für Jugendliche und junge Erwachsene, die von sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen betroffen sind, kann sich der Übergang von der Schule in den Beruf als schwierig gestalten. Mehrere sozialstaatliche Institutionen begleiten junge Menschen bei diesem Übergang. Das SGB VIII, die Jugendhilfe, hat die Verwirklichung des Rechts der jungen Menschen auf Förderung ihrer Entwicklung sowie ihre freiwillige Teilnahme an Maßnahmen zum Ziel. Dagegen fokussiert das SGB II primär die Vermittlung in eine Ausbildung oder Beschäftigung - auch unter Androhung von Sanktionen.

Der Vortrag geht der Frage nach, wie die Angebotsstrukturen der Arbeitsmarktpolitik und der Jugendhilfe in Bremen und Bremerhaven gestaltet sind. Im Mittelpunkt steht, welche Faktoren begünstigen oder verhindern können, dass die jungen Menschen von diesen Angeboten erreicht werden. Dabei werden drei Perspektiven beleuchtet: Auf der einen Seite stehen Jugendhilfeträger und Arbeitsmarktinstitutionen. Auf der anderen Seite der Blickwinkel der jungen Erwachsenen auf die Organisationen und Angebotsstrukturen. Der Vortrag zielt darauf ab, die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufzuzeigen und Empfehlungen für die Verbesserung und Regulierung von Angebotsstrukturen herauszuarbeiten.

 

Veranstaltungsort
Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
28199 Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen; Hochschule Bremen

1969 wurde das Arbeitsförderungsgesetz verabschiedet. Angesichts des damaligen Strukturwandels war seine moderne Kernidee die vorausschauende Verbesserung der Qualifikationsstrukturen am Arbeitsmarkt im Interesse von ArbeitnehmerInnen und Wirtschaft. Zugleich sollten nachteilige Folgen des Strukturwandels für Beschäftigte und Arbeitslose durch die systematische Förderung von beruflicher Fort- und Weiterbildung verhindert werden.

Heute wird vor dem Hintergrund der Digitalisierung wieder erörtert, welchen Beitrag Arbeitsförderung für die Gestaltung von Strukturwandel leisten kann und wie sie dafür institutionell aufgestellt werden muss. Diese Fragen werden auf der Tagung anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Arbeitsförderungsgesetzes aufgegriffen und unter anderem für die Bereiche Weiterbildung, Lohnersatz und Beschäftigtentransfer diskutiert.

 

 


Mit Beiträgen unter anderem von

  • Gerhard Bosch, Universität Duisburg-Essen, Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ)
  • Irene Dingeldey, Institut Arbeit und Wirtschaft, Universität Bremen/Arbeitnehmerkammer
  • Petra Kaps, ZEP – Zentrum für Evaluation und Politikberatung, Berlin
  • Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
  • Bettina Wilhelm, Landesfrauenbeauftragte Bremen und Leiterin der Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF)
  • Silke Bothfeld, Hochschule Bremen
  • Gernot Mitter, Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
  • Bernd Reissert, Hochschule für Wirtschaft und Technik Berlin
Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Britta Busse und Thalia Hirsch und Lisa Steinberg im Rahmen des iaw Colloquiums

Was bedeutet „Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen“? In der Wissenschaft konkurrieren dazu verschiedene theoretische Konzepte, die Themen und angrenzenden politischen Interessen sind vielfältig, ebenso wie die empirischen Möglichkeiten. In Europa existieren daher bereits zahlreiche Studien, die sich dem Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen auf die ein oder andere Weise widmen.

Dennoch haben sich im Rahmen des „Eurocohort Development Projects“ (ECDP) 18 Forschungseinrichtungen aus 16 Ländern zusammengetan, um mit Unterstützung namhafter Institutionen (z.B. UNICEF, NEPS, Deutsches Jugendinstitut) eine europäische Kohortenstudie zum Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen (Eurocohort) vorzubereiten.

Wir beschreiben die Hintergründe und Ziele von Eurocohort („Warum noch eine Studie?“) sowie die vielfältigen Herausforderungen, die sich bei der Vorbereitung einer groß angelegten Studie stellen (von Ethikprotokoll zu Messinstrumenten). Abschließend diskutieren wir gern über die weiteren Schritte („Was ist nötig?“, „Was ist möglich?“).

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Gastvortrag von Dr. Klaus-Peter Buss (Sofi, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen)

Die Hafenwirtschaft erlebte in den 1990er und 2000er Jahren einen zwei Jahrzehnte währenden globalen Boom, dem jedoch in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 ein abrupter und tiefer Einbruch folgte, von dem sich die Branche bis heute nicht voll erholt hat. Die Entwicklung des Marktumfeldes hat die Branche stark verändert und zu einer Globalisierung und Verschärfung des hafenwirtschaftlichen Wettbewerbs beigetragen.

Der Vortrag fragt vor diesem Hintergrund nach dem Wandel der Akteurskonstellationen in den Häfen und nach neuen Herausforderungen für die Hafenakteure.

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Peter Bleses, Dr. Britta Busse und Andreas Friemer im Rahmen des iaw Colloquiums

Die Einführung digitaler Technik in die Arbeit der Langzeitpflege wird in der Praxis der Pflegeeinrichtungen und der Technikanbieter im doppelten Sinne regelmäßig als eine vorwiegend technische Aufgabe gesehen: Erstens werden technische Lösungen nur für sich und ohne ihren sozialen, berufskulturellen und organisatorischen Kontext betrachtet, in den sie eingeführt werden. Zweitens werden bei der Technikeinführung – allenfalls – die technischen Fertigkeiten (Bedienung von Hard- und Software) des Personals beachtet.

Diese Herangehensweise resultiert in der Pflege nicht zuletzt aus einer sehr hohen Belastung von Organisation und Personal, die durch einen Fachkräftemangel auf der einen Seite und eine stark wachsende Nachfrage nach Pflegeleistungen andererseits hervorgerufen wird. Die Digitalisierung der Arbeit wird daher vielfach als eine schnelle und scheinbar einfache Lösung angesehen, um die Belastungen durch Effizienzsteigerungen in zentralen organisatorischen Abläufen (z. B. Leistungsabrechnung, Tourenplanung) zu mindern.

In der Folge bleiben jedoch oft die Potenziale der digitalen Technik ungenutzt, die sie neben Effizienzgewinnen auch für eine Verbesserung der Arbeitsqualität von Pflegekräften bietet (z. B. durch eine Verbesserung der Handlungssicherheit auf der Pflegetour). Zudem steigt das Risiko, dass die Einführung der digitalen Technik an Widerständen und fehlender Beteiligungsbereitschaft der Pflegekräfte ganz oder teilweise scheitert.

Im Vortrag wird – auf Basis der Ergebnisse des BMBF-/ESF-Projekts KoLeGe und des von der Arbeitnehmerkammer Bremen geförderten Projekts DigiTour in der ambulanten Pflege – dafür plädiert, den Prozess der Einführung digitaler Technik in die Langzeitpflege als beteiligungsorientiertes Veränderungsprojekt zu gestalten. Hier sind in der Gestaltung neben vielfältigen Veränderungsdimensionen insbesondere auch die Nutzen- und Nutzer*innenperspektive zu beachten.

http://www.iaw.uni-bremen.de/ccm/research/Projekte/kolege.de

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FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Patrick Chojnowski im Rahmen des iaw Colloquiums

 

Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilräumen Deutschlands ist nicht nur ein allgemeiner Grundsatz der Raumordnung, sondern auch in der laufenden Legislaturperiode der Bundesregierung eines der zentralen Anliegen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Daseinsvorsorge zu. Bereits von 2011 bis 2015 förderte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und (BMVI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“ (ArD) Prozesse der Daseinsvorsorge in insgesamt 21 Modellregionen. Rund drei Jahre später war es das Ziel, die fortwährenden Bemühungen in den Modellregionen in ein Ende 2018 gegründetes „Netzwerk Daseinsvorsorge“ zu integrieren.

Hierfür führte das iaw im Rahmen des „MORO Netzwerk Daseinsvorsorge“ eine Studie zur Verstetigung des Aktionsprogramms in den 21 Modellregionen durch, um zum einen die Erfolgsfaktoren und Hemmnisse zu ergründen und zum anderen übertragbare Beispiele zu identifizieren. Dabei wurden schwerpunktartig die Umsetzung der erarbeiteten „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ sowie die Fortführung der damaligen Prozess- und Organisationsstrukturen und von Pilotprojekten in den Blick genommen.

Im Rahmen des iaw-Colloquiums werden Ergebnisse dieser Studie vorgestellt. Dabei betrachtet Patrick Chojnowski die regionalen Verstetigungsprozesse der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen am Beispiel der 21 Modellregionen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge. Anschließend werden die Ergebnisse zur Diskussion gestellt.

 

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FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag im Rahmen des iaw Colloquiums von Dr. G. Beck, Y.-P. Fingerhut, S. Nickel, M. Steinfeld, L. Schnars

Im NaGut-Projekt „Nachhaltig Gut Arbeiten. Arbeit und Ökologie ganzheitlich verbinden – Innovationsfähigkeit stärken“ haben Praxis und Wissenschaft gemeinsam Ansätze für eine große Herausforderung entwickelt: Wie kann es Unternehmen gelingen, gute Arbeit mit ökologischen Innovationen zu verknüpfen? Wir nennen diese Ansätze „arbeitsökologische“ Innovationen.

Gemeinsam mit den Partnerunternehmen hanseWasser GmbH, Macor GmbH und Co KG, SBN Stahlbau Nord GmbH, wurden Gestaltungslösungen entwickelt und erprobt. Im Rahmen des iaw-Colloquiums werden der arbeitsökologische Ansatz, die Projektergebnisse und der erstellte Praxisleitfaden vorgestellt.

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Jochen Tholen im Rahmen des iaw Colloquiums

„Bremen – Borgward, Borgward – Bremen, das war eins“
Dieses Zitat des zur Zeit der Borgward-Krise 1960/61 tätigen 1. Bevollmächtigten der IG Metall Bremen kennzeichnet die enorme Bedeutung der 1961 in Konkurs gegangenen Borgwardgruppe für die Wirtschaft und Beschäftigung in Bremen: Borgward war das größte Industrieunternehmen im Bundesland Bremen, Borgward war der größte (private) Steuerzahler Bremens, in der Borgwardgruppe arbeiteten 1960 rund 22.700 Menschen. Damit arbeitete fast jeder Vierte im Verarbeitenden Gewerbe der Stadt Bremen bei Borgward (unberücksichtigt bleiben hier die vielen Beschäftigten in den Zulieferbetrieben). Und Borgward war 1959 der fünftgrößte Pkw Produzent in der Bundesrepublik. Die auch heute noch wirkende Faszination dieses „Mythos Borgward“ wurde zuletzt durch den ARD Film „Die Affäre Borgward“ deutlich, jüngst am 7. Januar 2019 zur besten Sendezeit ausgestrahlt.

Was geschah mit den Beschäftigten nach dem Zusammenbruch der Borgward AG? Und überhaupt: Wie verhielten sich seinerzeit Gewerkschaften und Be-triebsräte der Borgwardgruppe? Und vor Allem: Welche Lehren können aus dem Borgward Drama für heute gezogen werden? Wie weit muss und darf staatliche Industriepolitik im 21. Jahrhundert in das Geschehen eingreifen? Und gibt es auch für das große Werk von Daimler in Bremen angesichts der dramatischen Umstellungen auf dem Weltautomobilmarkt hin zu Elektromobilität und anderen Verkehrskonzepten frühzeitige Anpassungen?
Diese Fragen werden auf der Grundlage einer umfassenden empirischen Studie aus den 1980er Jahren beantwortet.

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Hickel im Rahmen des iaw Colloquiums

Elf Jahre nachdem die Finanzmarktkrise mit dem Zusammenbruch der Investitionsbank Lehman Brothers ausgebrochen ist, sitzt der ökonomische und gesellschaftliche Schock immer noch tief. Unsicherheit und Misstrauen gegenüber den Finanzmärkten zeigt sich in einer hohen Volatilität. Dabei sind bis heute die Ursachen dieser ersten Krise des finanzmarktgetriebenen Kapitalismus einerseits noch nicht richtig begriffen worden. Andererseits werden schon wieder die Stabilität der Finanzmärkte analytisch beschworen und der Abbau der aus der jüngsten Krise heraus geschaffenen Regulierungen vor allem in den USA ordnungspolitisch propagiert.

Ziel dieses Vortrags ist es, zuerst die Ursachen und Folgen der relativen Entkoppelung der Finanz- von der Realwirtschaft zu analysieren. Darauf aufbauend werden die eingesetzten regulatorischen Maßnahmen auf der makro- und mikroprudenziellen Ebene versucht. Schließlich geht es um die Frage, inwieweit durch die mangelnde Bewältigung der alten Risiken sowie dem Heranwachsen neuer Risiken – wie Schattenbanken und Zinswende - eine neue Finanzmarktkrise wahrscheinlich wird.

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Günter Warsewa im Rahmen des iaw Colloquiums

Bremen gehört zu den Bundesländern und Großstädten mit überdurchschnittlichen Armutsrisiken. In der Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels hat sich die Lang-zeitarbeitslosigkeit verfestigt, ein hoher Anteil von Personen bleibt ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Kinder wachsen in Bremen besonders häufig mit geringen Chancen auf Bildungserfolg auf, Armut wird mittlerweile vielfach „vererbt“. Durch starke Segregationsprozesse konzentrieren sich soziale Problemlagen in einzelnen Ortsteilen und Quartieren.

Seit einigen Jahren wird daher der Armutsbekämpfung in Bremen verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet; zahlreiche Maßnahmen, politische Programme und Initiativen wurden in den vergangenen Jahren gestartet. Darüber hinaus liegen etliche Vorschläge zur zukünftigen Ausrichtung der Armutspolitik vor (z. B. Bürgerschaftsausschuss zur Bekämpfung und Prävention von Armut und sozialer Spaltung; Armutskonferenzen, Armuts- und Reichtumsberichte).

Vor diesem Hintergrund hat das iaw im Auftrag des Senats eine Bilanz der bisherigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut in Bremen erarbeitet und deren Wirksamkeit analysiert. Darauf aufbauend wurden Hinweise für Nachjustierungen erarbeitet und Vorschläge für zukünftige strategische Leitlinien der Armutsbekämpfung in Bremen abgeleitet. In der Veranstaltung werden die zentralen Befunde der Bilanzierung präsentiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion.

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Tina Schneider und Dr. Jochen Tholen im Rahmen des iaw-Colloquiums

 

Tiefseebergbau ist für viele ein Zukunftsthema, mit dem sich aber jetzt schon viele Akteure intensiv befassen – nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit.

Naturwissenschaftliche Studien belegen, dass die mineralische Zusammensetzung von Manganknollen und Massivsulfiden aus der Tiefsee dafür geeignet ist, Versorgungsengpässe zu überwinden. Zunehmend wird der Tiefseebergbau auch von Behörden, Industrieverbänden und Unternehmen als vielsprechende Ergänzung des Landbergbaus zur Rohstoffversorgung der deutschen Industrie bewertet. So ist nach Ansicht der Bundesregierung für einige Zukunftstechniken die Nachfrage nach derzeit kaum substituierbaren wirtschaftsstrategischen Rohstoffen, deren Fördermenge aufgrund technischer Herausforderungen kurzfristig zum Teil kaum mehr zu steigern ist, zukünftig von strategischer Bedeutung (Deutsches Ressourceneffizienzprogramm II, 2016).

Wie die Mineralien im industriellen Maßstab gefördert und verhüttet werden können, ist konzeptionell ausgearbeitet, aber weder als Prototyp vorliegend noch in der Erprobung. Wenn es zu einer Erprobung des Abbausystems (Pilot Mining Test) und später zu einem industriellen Abbau kommen sollte, ist es laut International Seabed Authority (ISA) zentral, dass das Gleichgewicht der Ökosysteme erhalten bleibt und mögliche negative Kaskadeneffekte in angrenzenden Wasserschichten vermieden werden (Odunton, 2016). Für die Wahrung dieser Interessen setzen sich insbesondere NGO´s ein, aber auch ein Teil der Wissenschaft. Denn erste Studien weisen darauf hin, dass der industrielle Abbau in der Tiefsee aus rein ökologischer Perspektive nicht vertretbar ist. Die zentrale Forschungsfrage unserer explorativen Studie lautete daher:

Welche Chancen und Risiken entstehen durch den "Tiefseebergbau"?

Zur Beantwortung der Fragestellung wurden in Deutschland 2017/2018 eine großzahlige online Befragung (N=550) sowie 15 Experteninterviews mit EntscheidungsträgerInnen aller vier Akteursgruppen - Wissenschaft, Politik (einschließlich staatlicher Instanzen), Interessensverbände (einschließlich NGOs) und Unternehmen - von der Universität Bremen durchgeführt. Mittelgeber war neben der Universität Bremen die Hans-Böckler-Stiftung; darüber hinaus unterstützte die Industriegewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie das Vorhaben durch die Organisation und Finanzierung des Workshops zur Reflexion der Ergebnisse.

http://iaw.uni-bremen.de/projekte/abgeschlossene-projekte?proj=302

 

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von René Böhme im Rahmen des iaw Colloquiums

Das Jahr 2015 war geprägt durch eine historisch hohe Flüchtlingszuwanderung nach Europa. In Deutschland wurden ca. 1 Million schutzsuchende Menschen registriert. Auch 2016 reisten weiterhin Flüchtlinge in die Bundesrepublik ein. Die Integration dieser Menschen in den Arbeitsmarkt ist dabei eine entscheidende Gelingensbedingung für Teilhabe und den sozialen Zusammenhalt.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Informationen zum Qualifikationsstand der Geflüchteten, aber auch der gestiegenen Zahlen von Geflüchteten in Beschäftigung und im Rechtskreis der Grundsicherung für Arbeitssuchende wurde im Rahmen der hier präsentierten Studie der Übergang von Geflüchteten in Beschäftigung, aber auch in Arbeitslosigkeit im Land Bremen und seinen beiden Stadtgemeinden im Vergleich zu anderen Gebietskörperschaften und Bundesländern untersucht. Diese quantitativen Ergebnisse wurden mit einem qualitativen Forschungsansatz ergänzt. Das beinhaltete einerseits eine Analyse der Akteurkonstellationen in der Arbeitsmarktpolitik und zum anderen die Durchführung von drei Fallstudien in ausgewählten Branchen und Teilsegmenten des Arbeitsmarkts.

Im Vortrag werden erstens aktuelle Kennzahlen der Arbeitsmarktsituation von Geflüchteten in Bremen mit dem Forschungsstand früherer Flüchtlingskohorten verglichen. Zweitens werden strukturelle Herausforderungen in der Bremischen Arbeitsmarktpolitik in Hinblick auf die Zielgruppe der Geflüchteten deutlich gemacht und drittens die Befunde aus den Analysen im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes, der Altenpflege sowie des Sozialen Arbeitsmarkts präsentiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion.

http://iaw.uni-bremen.de/projekte/alle-projekte?proj=88

Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Antje Bollen und Manuel Cordsen im Rahmen des iaw-Colloquiums

Der Begriff „Plattformökonomie“ hat im Zuge der Digitalisierung erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Plattformökonomie ermöglicht Interaktionen zwischen Marktakteuren, indem Gebrauchsgüter schnell und unkompliziert zur Mitbenutzung über Internetplattformen angeboten werden. Doch bringen die modernen Plattformangebote auch neue Herausforderungen mit sich. Neben Wettbewerbsverzerrungen durch das Umgehen staatlicher Regulierungen und Markteintrittsbarrieren können insbesondere Probleme im Rahmen der Erwerbstätigkeit auftreten. Die Arbeitsstrukturen und Beschäftigungsverhältnisse sind häufig intransparent und bedenklich, da die Plattformökonomie die Möglichkeit zur Vermeidung von Steuerzahlungen und Sozialabgaben bietet. Gesetzliche Schutzbestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen können „geschickt“ umgangen werden. Das Arbeiten im Bereich der Plattformökonomie kann aus den genannten Gründen sowohl für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer problematisch werden.

In der bremischen Wirtschaft spielen Plattformstrukturen eine Rolle, doch scheinen sie bis dato unerforscht zu sein. Vor diesem Hintergrund werden in dem Vortrag die folgenden Fragen aufgeworfen und beantwortet:

  • Welche Aktivitäten im Bereich der Plattformökonomie lassen sich in Bremen identifizieren? 
  • In welchem Beschäftigungsverhältnis stehen die Erwerbstätigen und inwieweit werden Rechte und Pflichten wahrgenommen?
  • Mit welchen Problemen und Vorzügen sehen sich die Erwerbstätigen in der bremischen Plattform-Arbeit konfrontiert?
Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Günter Warsewa im Rahmen des iaw-Colloquiums

Die Chiffre 4.0 steht für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen durch technische Entwicklung. Das gilt auch für das Erwerbssystem: Den aktuellen Trends der Digitalisierung, Datifizierung, Algorithmisierung wird ein enormes Potenzial zur Umwälzung von Arbeitsmärkten, Arbeitsorganisation sowie Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen zugeschrieben. Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse werden bereits erkennbare und erwartbare Auswirkungen im Erwerbssystem dargestellt und im Hinblick auf zukünftige Regulierungsbedarfe erörtert.

Veranstaltungsort


Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von René Böhme und Dr. Guido Nischwitz im Rahmen des iaw-Colloquiums

„Bremen als wachsende Stadt“ – das ist sowohl eine Zustandsbeschreibung als auch ein politisches Ziel der aktuellen Landesregierung. Vor diesem Hintergrund hat die Arbeitnehmerkammer Bremen das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen beauftragt, für die Stadt Bremen differenzierte Analysen zur Wachstums- und Zuwanderungsentwicklung sowie zum Arbeits- und Wohnungsmarkt durchzuführen. Die Ergebnisse zeigen, dass Bremen zwar an Einwohnern gewinnt, das Wachstum der Stadt jedoch im Vergleich mit anderen Großstädten eher unterdurchschnittlich ausfällt. Ferner wird deutlich, dass Bremen fast ausschließlich durch Auslandszuwanderung wächst. Demgegenüber hat die Abwanderung von zumeist einkommensstarken 30- bis 50-Jährigen ins Umland wieder erheblich an Dynamik gewonnen und die Zahl der Wanderungsgewinne bei den 18- bis 25-Jährigen ist spürbar gesunken. Zudem deuten eigene Umfrageergebnisse darauf hin, dass infrastrukturelle Aspekte für den Zuzug nach Bremen nur wenig von Bedeutung sind, während wohnungsbezogene Motive bei den Gründen für einen geplanten Umbeziehungsweise Fortzug dominieren. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es dringend einer umsetzungsorientierten Strategie für eine „Wachsende Stadt Bremen“ bedarf, die den Besonderheiten und Erfordernissen der verschiedenen Zielgruppen gleichermaßen Rechnung trägt.
Die Forschungsergebnisse wurden Ende Februar in der gemeinsamen Schriftenreihe (Ausgabe 23) von Arbeitnehmerkammer und iaw unter dem Titel „Wachsende Stadt Bremen – Zwischen Reurbanisierung und Suburbanisierung“ veröffentlicht.

Die Ergebnisse werden von René Böhme und Dr. Guido Nischwitz präsentiert und zur Diskussion gestellt.

 

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von unseren Gastreferentinnen Mirja Beerens u. Rena Fehre (Impulsgeber Zukunft e.V.) im Rahmen des iaw-Colloquiums

Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat in den vergangenen Jahren im Rahmen der Personalpolitik und damit der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens enorm an Bedeutung gewonnen. Vereinbarkeit ist nicht mehr nur ein "weicher Faktor", sondern hat sich zu einem "harten" Wirtschaftsfaktor entwickelt.

Die Unternehmen, die das Thema Vereinbarkeit bereits für sich erkannt und aufgenommen haben, bestätigen, dass sie gerade bei der Neuanstellung mit dem Thema Vereinbarkeit überzeugen können. Aber auch bei bestehenden Festanstellungen ist das Thema angekommen: wird Vereinbarkeit zum Thema gemacht, steigt die Mitarbeiterzufriedenheit; der Krankheitsstand und die Fluktuation nehmen ab. Bestenfalls werben Angestellte auch gezielt mit diesem Thema neue Mitarbeiter/innen. Vereinbarkeit kann somit den wirtschaftlichen Erfolg eines Unter-nehmens unterstützen. Klar ist: die Arbeitgeber-Attraktivität eines Unternehmens ist inzwischen in den meisten Branchen ein Erfolgsfaktor in Bezug auf das Finden und Binden von Fachkräften, und kann somit zum Wettbewerbsvorteil beitragen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Welche Vereinbarkeitsthemen werden nachgefragt und wie ist der Entwicklungsstand in Bremer Unternehmen? Wie profitieren die Arbeitnehmer/innen und die Arbeitgeber/innen gleichermaßen davon? Als zentrale Servicestelle im Land Bremen hat der Impulsgeber Zukunft e.V. in mehr als 10 Jahren ein breites Angebot geschaffen, um Unternehmen und Institutionen auf dem Weg zum familien-freundlichen Arbeitgeber zu begleiten. Das regionale Qualitätssiegel des Vereins AUSGEZEICHNET FAMILIENFREUNDLICH stärkt dabei sowohl die Außenwirkung der Unternehmen, als auch die des Wirtschaftsstandorts Bremen.

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Vortrag von Alexandra Bensler im Rahmen des iaw-Colloquiums

Die aktuellen Diskussionen um Stickoxid-Belastungen in Städten verdeutlichen, wie wichtig funktionierende nachhaltige Verkehrsstrukturen in urbanen Räumen sind. Die Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPVN) können dazu beitragen, indem sie Menschen relativ emissionsarm und platzeffizient befördern. Um die ÖPNV-Nutzung auszubauen, muss das lokale Verkehrsangebot den einzelnen potentiellen Fahrgast überzeugen. Daher ist es wichtig, Fahrgast-Einstellungsmuster zum ÖPNV zu kennen und zu verstehen. So kann man Herausforderungen begegnen und Stärken ausbauen.
Der Vortrag, in dem die Ergebnisse einer Dissertation vorgestellt werden, beleuchtet die Fragen: Welche Einstellungsmuster zum Busfahren gibt es in Bremen? Worauf sind sie zurückzuführen?
Im Rahmen des iaw-Colloquiums werden zentrale Kriterien herausgearbeitet, die die Fahrgast-Einstellungen zum Busfahren prägen. Darauf aufbauend werden vier Fahrgast-Einstellungsmuster vorgestellt. Anschließend wird aufgezeigt, auf welche Faktoren diese Einstellungen zurückzuführen sind. Neben dem ‚Ist-Zustand‘ der Beförderungsdienstleistung beeinflussen verschiedene soziale Größen die Wahrnehmung des Busfahrens. Diese Faktoren sind bei der Gestaltung des ÖPNV zu bedenken. So können neue Kunden gewonnen werden, was die Verkehrswende voranbringt.

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Peter Bleses, Dr. Britta Busse und Andreas Friemer im Rahmen des iaw-Colloquiums

Die Diskussionen um die Digitalisierung der Arbeit – Stichwort Arbeit 4.0 – konzentrieren sich oft auf die Veränderungen in der Industrie. Allerdings verbreitet sich die Digitalisierung der Arbeit auch in Branchen, die traditionell eher wenig technikorientiert waren. Hierzu gehören die personenbezogenen sozialen Dienstleistungen, wie beispielsweise die Pflege.

Das vom BMBF und ESF geförderte Verbundprojekt KOLEGE konzentriert sich speziell auf die schnell wachsende Branche der ambulanten Pflegedienste. Projektzielsetzung ist es, die Chancen und Potenziale nutzen zu helfen, die in der Einführung digitaler Technologien in der der ambulanten Pflege liegen – sowohl für Führungs- als auch für Pflegekräfte.

Durch die Entwicklung eines arbeitsorganisatorischen Konzepts, von Kompetenzentwicklungskonzepten für Pflege- und Führungskräfte sowie einer praxisorientierten und barrierearmen Software für digitale Tourenbegleiter (Smartphone, Tablet) sollen der Nutzen für die Praxis erkennbar gemacht und Stolpersteine eines erfolgreichen Einsatzes digitaler Technik vermieden werden.

Im Colloquium werden erste Ergebnisse aus der Analysephase des Projekts präsentiert. Dabei liegt der Schwerpunkt insbesondere auf den Themen Lernen und Kompetenzentwicklung. Der Vortrag zeigt auf, auf welche Weise digitale Tourenbegleiter für die Kompetenzentwicklung genutzt werden können (z.B. praxisintegriertes Lernen, formelle Fortbildungen) und wie Voraussetzungen für unterschiedliche Konzepte des digital gestützten Lernens gestaltet werden können.

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Gastvortrag von Prof. Dr. Arne Heise (Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien (ZÖSS), Universität Hamburg) im Rahmen des iaw-Colloquiums

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR), auch als ‚die Wirtschaftsweisen‘ bekannt, ist eine der wichtigsten Institutionen der wirtschaftspolitischen Beratung in Deutschland. Er wurde geschaffen, um die Wirtschaftspolitik auf eine scheinbar neutrale, rationale Basis zu stellen. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung von der Wirtschaftswissenschaft als eine den Naturwissenschaften gleiche, monistische und wertfreie Disziplin. Tatsächlich zeigt die Praxis der Beratungsarbeit des SVR, dass die Wirtschaftswissenschaft dazu neigt, miteinander im Wettstreit stehende wirtschaftspolitische Empfehlungen zu produzieren, die entweder auf einer Theorienvielfalt oder gar einem Paradigmenpluralismus fußen. Dies wird durch so genannte Minderheitsvoten in den Jahresgutachten des SVR, aber auch in manchem in der Öffentlichkeit ausgetragenen Streit zwischen SVR-Mitgliedern deutlich.

Diese Praxis wird kritisiert, weil die Minderheitsvoten fast ausschließlich von jenen Ratsmitgliedern verfasst werden, die von den Gewerkschaften vorgeschlagen wurden. Dabei wird impliziert, dass die Minderheitsvoten nicht das Ergebnis von Theorievariation oder Paradigmenpluralismus seien. Stattdessen gingen sie auf die Neutralität verletzende Wertannahmen oder Ideologien zurück, die ‚Kokolores‘ oder ‚wirres Zeug‘ (Niklas Potrafke in der Frankfurter Sonntagszeitung vom 27.08.2017) hervorbrächten. Solche Empfehlungen müssten mit viel Aufwand wieder zurechtgerückt werden.

Im Vortrag soll gezeigt werden, dass sich hinter dieser weitverbreiteten Auffassung ein fehlerhaftes wissenschaftstheoretisches Verständnis verbirgt, welches den Theorien- und Paradigmenpluralismus, der für eine Sozialwissenschaft grundlegend ist, verkennt. Im Rahmen des Vortrags soll auch der Frage nachgegangen werden, ob dieser Pluralismus noch eine universitäre Basis in Deutschland hat.

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Vortrag von Lisa Steinberg, Marie-Luise Assmann und PD Dr. Irene Dingeldey im Rahmen des iaw-Colloquiums

Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist vor allem seit der letzten Finanzkrise gewachsen, wobei sich deutliche Unterschiede zwischen den Ländern zeigen. Während in den südeuropäischen Ländern die Arbeitslosenquoten der Jugendlichen sehr hoch sind, ist Deutschland auf den ersten Blick weniger stark betroffen. Nichtsdestotrotz sind auch in Deutschland viele junge Menschen erfolglos auf Job- oder Ausbildungsplatzsuche. Das Aufbauen einer eigenständigen Existenz, finanzielle Unabhängigkeit und die Entwicklung von Zukunftsperspektiven werden ihnen dadurch erschwert.

Um Jugendarbeitslosigkeit zu minimieren, werden europaweit unterschiedliche Strategien verfolgt. Dabei sind diverse Institutionen für den Übergang vom Bildungssystem in den Arbeitsmarkt wichtig und unterstützen die Jugendlichen in den Ländern mit unterschiedlichem Erfolg. Der Vortrag wird sowohl den jeweiligen Problemdruck durch Jugendarbeitslosigkeit als auch die verschiedenen politischen Antworten darauf am Beispiel der Länder Deutschland, Spanien und Griechenland analysieren.

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Hickel (iaw) im Rahmen des iaw-Colloquiums
 
In diesem Jahr vor 150 Jahren hat Karl Marx den ersten Band seines KAPITALs geschrieben und veröffentlicht. Den zweiten und dritten Band gab sein Freund und Förderer Friedrich Engels erst später heraus. Geboren am 5. Mai 1818 folgt im kommenden Jahr Marx‘ 200ster Geburtstag. In unzähligen Artikeln, auf den vielen Konferenzen und bei den Festakten geht es um die Frage: Wie steht es mit der Aktualität seiner „Anatomie des Kapitalismus“?  Dabei lautet der meistens übersehene Untertitel seines KAPITALs „Kritik der Politischen Ökonomie“. Seine Theorie ist ohne die kritische Auseinandersetzung mit den damals vorherrschenden Ökonomen wie Adam Smith, David Ricardo, Thomas Malthus nicht zu verstehen. Ihnen warf er vor, die „innere Logik des Kapitalismus“ und dessen Krisenprozesse nicht zu Ende gedacht zu haben. Auf der Grundlage seiner Fundamentalthese von der einzig und allein Werte schaffenden menschlichen Arbeit entwickelte er die Abhängigkeit von der Lohnarbeit bis hin zur Ausbeutung, die immer wieder eintretenden Krisen und am Ende das umstrittene Untergangsgesetz „vom tendenziellen Fall der Profilrate“.     

Marx hat theoretisch ungelöste Probleme hinterlassen und sein Untergangsgesetz lässt sich bisher nicht bestätigen. Aber es gelingt ihm zu zeigen, wie der Kapitalismus immer wieder selbst produzierte Probleme zu verarbeiten versucht. Geradezu genial ist die im dritten Band des Kapitals entwickelte Herausbildung des Finanzmarktkapitalismus. Marx erklärt den Grundprozess der 2007 ausgebrochenen Krise des finanzmarktgetriebenen Kapitalismus eindrucksvoll.     

Unbeantwortet bleibt allerdings die Fundamentalfrage, ob die ökologische Katastrophe am Ende doch noch zum Blackout des Systems führt.  
In diesem Vortrag geht es um die Frage, welchen Beitrag die von Marx entwickelten Theorie zu Erklärung des heute finanzmarktgetriebenen Kapitalismus, der Internationalisierung der Wirtschaft aber auch der Umweltkrise leisten kann.
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FVG

Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Vortrag von René Böhme, Fabian Fortmann und Dr. Guido Nischwitz (iaw) im Rahmen des iaw-Colloquiums

In den vergangenen 20 Jahren gab es eine Fülle speziell zugeschnittener Projekte für Bremen-Nord. Mit der Gläsernen Werft, dem Einkaufszentrum Haven Höövt und dem Spicarium wollte man die Wirtschaftskraft des nördlichen Stadtbezirks stärken. Arbeitsplätze sollten gesichert und neue geschaffen werden und gleichzeitig wollte man verhindern, dass die Bevölkerung Bremen-Nords immer weiter schrumpft.
Trotz vielfältiger Bemühungen und gewisser Erfolge konnten die selbst gesteckten Ziele in vielen Fällen nicht erreicht werden. Vor diesem Hintergrund hat das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen im Auftrag der Arbeitnehmerkammer die vielen Programme, Maßnahmen und Projekte einer umfassenden Bilanz unterzogen (Stand Ende 2015). Es wurden Ausrichtung und Wirkung der bisherigen Handlungsansätze kritisch hinterfragt und Ansatzpunkte dafür geliefert, wie sich Bremen-Nord neu positionieren kann.

  • Wo liegen die Zukunftsperspektiven und Stärken von Bremen-Nord?
  • In welchen Handlungsfeldern können sich die Stadtteile – Vegesack, Blumenthal und Burglesum – gemeinsam neu profilieren?
  • Wie könnte ein neues, integriertes Gesamtbild für Bremen-Nord aussehen?
  • Welche Strategie könnte Stärken, Potenziale und neue Ansätze für den nördlichsten Stadtbezirk Bremens verbinden?

Im Colloquium am 14.11.2017 wurden die wesentlichen Ergebnisse präsentiert, neue Entwicklungen aufgegriffen und die Handlungsempfehlungen zur Diskussion gestellt.

 

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Gastvortrag von Gerald Weßel im Rahmen des iaw-Colloquiums

 

Städte am Wasser werden in Zukunft aufgrund zahlreicher Parallelentwicklungen vor enormen Herausforderungen stehen. Dazu gehören u.a. Bevölkerungszunahme, wirtschaftlich-technisch-soziale Veränderungen oder schlichtweg der Klimawandel und damit weithin verbundene Veränderungen im Wasserregime an den heute bestehenden Stadtgrenzen. Hydro-urbane Lebensräume sollen vorrangig in Form von schwimmenden Stadtelementen dazu beitragen eine neue Stadt am Wasser zu schaffen, welche nachhaltig, flexibel und widerstandsfähig ist, um kontinuierlichen Veränderungen sowie abrupt auftretenden Ereignissen gewachsen zu sein.

Im Rahmen des Colloquiums sollen die hydro-urbanen Lebensräume sowie der zugehörige Oberbegriff der Hydrocity mit Hintergrund und bestehenden Beispielen und Konzepten - beispielsweise Ijburg in Amsterdam - versehen werden, um darzustellen, warum es von verschiedensten Perspektiven her so interessant ist sich mit schwimmenden Stadtbestandteilen als Option der intelligenten Entwicklung von urbanen Räumen auseinanderzusetzen. Im Anschluss sollen eventuelle Folgen und Probleme für Mensch, Natur und Gesellschaft sowie Hemm- wie Fördernisse des Konstruktes zur Diskussion gestellt werden.

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Am 01.01.2017 wurde das Elterngeld zehn Jahre alt. Seine Einführung markierte im Jahr 2007 einen Paradigmenwechsel in der deutschen Familienpolitik. Seitdem (und bis zum dritten Quartal 2016) haben ca. acht Millionen Personen Elterngeld bezogen. Es gehört zu den bekanntesten Familienleistungen überhaupt. Obwohl es von nicht mehr als 2 Prozent der Gesamtbevölkerung bezogen wird, kennen es doch 91 Prozent der Bevölkerung zumindest dem Namen nach. 82 Prozent der Bezieherinnen und Bezieher sagen, dass das Elterngeld besonders wichtig für ihr Familieneinkommen sei.

Ein von der Arbeitnehmerkammer Bremen 2015/2016 gefördertes Forschungsprojekt hatte das Ziel, die Inanspruchnahme des Elterngelds in der Stadt Bremen näher zu analysieren. Dazu wurden zum einen 20 qualitative Interviews mit Familien mit Kleinkindern zur Frage der Ausgestaltung der Elterngeldmonate und der Elternzeit durchgeführt. Zum anderen wurde der Datensatz der Elterngeldstelle Bremen zu den Leistungsbezügen von im Jahr 2012 geborenen Kindern ausgewertet.

Im Vortrag werden die quantitativen und qualitativen Ergebnisse mit dem Fokus auf die Frage der sozialen und sozialräumlichen Ungleichheit beim Elterngeldbezug in Bremen präsentiert, Querbezüge zur Ausgestaltung der Kindertagesbetreuung gezogen und Schlussfolgerungen für die Ausgestaltung einer kommunalen Familienpolitik formuliert.

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FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

In einer Arbeitsgesellschaft, die zunehmend von Flexibilisierung geprägt ist, kann ein Berufswechsel im Erwerbsleben von Individuen eine ambiva-lente Bedeutung haben: Zum einen kann er als Chance gesehen werden, den eigenen Status durch ein höheres Einkommen oder Selbstentfaltung aufzuwerten. Zum anderen können Berufswechsel auch Komplikationen hervorbringen, wenn diese nicht intentioniert sondern „von heute auf morgen“ geschehen.

Rund ein Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland hat im Verlauf des Erwerbslebens mindestens einmal den Beruf gewechselt. In jedem Jahr nehmen etwa fünf Prozent einen Berufswechsel vor. Angesichts eines Ar-beitsmarktes, der eigentlich durch hohe formale Qualifikationsanforderun-gen geprägt ist, überraschen diese hohen Anteilswerte.

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Arbeitnehmerkammer Bremen hat das iaw mittels verschiedener Datenquellen untersucht, wel-che Personengruppen von Berufswechseln besonders betroffen sind, wel-che Motive den Berufswechseln zu Grunde liegen und welche Folgen Be-rufswechsel nach sich ziehen. Im Rahmen des Colloquiums werden die zentralen Ergebnisse der Studie präsentiert und diskutiert.

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Stephanie Pöser, PD Dr. Guido Becke und Cora Schwerdt im Rahmen des iaw-Colloquiums

Die berufliche wie betriebliche Wiedereingliederung langzeiterkrankter Beschäftigter ist in Deutschland im Sozialgesetzbuch (SGB IX § 84 Prävention) gesetzlich geregelt und für alle Arbeitgeber obligatorisch. Mit Blick auf dieses ‚Betriebliche Eingliederungsmanagement‘ (BEM) ist bisher kaum untersucht, welche Herausforderungen insbesondere psychische Erkrankungen von Beschäftigten an das BEM-Verfahren und damit befasste Akteure stellt? In Deutschland haben betriebliche Interessenvertretungen Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz und im BEM. Bislang liegen kaum empirische Ergebnisse über das konkrete Interessenvertretungshandeln von Betriebs- und Personalräten im BEM vor.  Diese Forschungsdefizite bildeten die Grundlage für die explorative Untersuchung des iaw, die durch die Arbeitnehmerkammer Bremen gefördert wurde. Die Studie bezog u.a. Organisationen ein, die bereits über mehrjährige Erfahrungen mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement verfügten. Sie zeigt, dass bei betrieblichen BEM-Akteuren oft eine relativ große Handlungsunsicherheit im Umgang mit psychisch erkrankten Beschäftigten besteht, aber externe Unterstützungsangebote wenig genutzt werden. Sie gibt überdies einen Einblick in betriebliche Praktiken, die eine vertrauensorientierte Kooperationskultur im Umgang mit psychischen Erkrankungen fördert. Für eine betriebliche Wiedereingliederung (psychisch) erkrankter Beschäftigter erweisen sich betriebliche Interessenvertretungen als wichtiger Akteur.

Im Rahmen des iaw-Colloquiums werden die Grundlagen des BEM, die Kernergebnisse der Studie und praxisorientierte Empfehlungen für eine Öffnung des BEM im Umgang mit psychisch erkrankten Beschäftigten vorgestellt.

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Olten (Schweiz)
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externer Vortrag

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Das Segment der „Normalarbeit“ schrumpft, gleichzeitig gewinnen Bereiche an Bedeutung, die zum einen durch prekäre, zum anderen aber auch durch privilegierte Erwerbsbedingungen charakterisiert sind – so lässt sich die These einer „bipolaren Heterogenisierung“ auf den Punkt bringen. Entsprechend differenzieren sich auch die sozialen Lagen aus, die noch immer maßgeblich durch Erwerbsarbeit geprägt werden.
Der Bremer Erwerbstätigkeitsatlas – ein Kooperationsprojekt des iaw, der Arbeitnehmerkammer Bremen und des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, das u. a. durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert wird – nimmt sich dieser Thematik an. Mittels Mikrozensus-Daten und der Entwicklung einer eigenen Methodik in Form eines Prekaritätsindexes erfolgt eine Analyse des Bremer Arbeitsmarktes hinsichtlich der Quantifizierung und Strukturierung der Erwerbstätigkeiten. Neben der systematischen Erfassung von Beschäftigungssegmenten werden die Zusammenhänge zwischen Normalbeschäftigung sowie prekärer bzw. privilegierter Erwerbsarbeit beleuchtet. Mit anderen Worten erfolgen quantitative Analysen orientiert an folgenden Fragen: Wie ist der Bremer Arbeitsmarkt hinsichtlich der Verteilung von Normalarbeitsverhältnissen und den „Zonen“ der Prekarität und Privilegierung strukturiert? Welche Zusammenhänge lassen sich diesbezüglich beobachten? Welche zentralen Faktoren beeinflussen prekäre bzw. privilegierte Erwerbsarbeit? Welche Branchenspezifika lassen sich hinsichtlich dieser Thematik erkennen?

Im Rahmen des Colloquiums wurde die eigens entwickelte Methodik des Bremer Erwerbstätigkeitsatlas präsentiert.

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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Vortrag von PD Dr. G. Becke, Y. Fingerhut, S. Nickel und Dr. T. Stührmann im Rahmen des iaw-Colloquiums

Ökologische Innovationsfähigkeit und soziale Nachhaltigkeit sind angesichts technologischer Veränderungen, Klimawandel und demografischer Entwicklung wichtige Unternehmensziele. Aber wie stehen existenzsichernde, persönlichkeits- und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten („gute Arbeit“) und Ressourcen wie klimaschonende Umweltinnovationen („Ökologie“) jeweils in Verbindung miteinander? Wo geraten sie in Widerspruch?

Wie können betriebliche Innovationsprozesse gestaltet werden, die beide Aspekte – Ökologie und gute Arbeit – in den Blick nehmen, um Verände-rungen nachhaltig und erfolgreich umzusetzen?

Diesen Fragen geht das Projekt „NaGut“ im Verbund von Wissenschaft und Praxis nach. iaw (Institut Arbeit und Wirtschaft) und artec (Forschungszentrum Nachhaltigkeit) entwickeln gemeinsam mit drei Unternehmenspartnern aus der Abwasserwirtschaft sowie dem Schiffs- und Yachtbau Gestaltungslösungen an der Schnittstelle von guter Arbeit und Umweltinnovationen. Dabei gibt es jeweils unterschiedliche Einstiegsfelder in das Thema. Die modellhaften und beteiligungsorientierten Gestaltungslösungen setzen bei einzelnen Unternehmensbereichen an und beziehen die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in Wertschöpfungsketten mit ein.

Im iaw-Colloquium wurden der Ansatz des NaGut-Projekts und erste Zwischenergebnisse vorgestellt.

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Vortrag von Prof. Dr. André W. Heinemann im Rahmen des iaw-Colloquiums

Smart Cities sind “en vogue”. Weltweit versuchen Städte besser, „intelligenter“, „smarter“ zu werden. Dies hat auch mit den zukünftigen Herausforderungen in den Städten aufgrund des weiterhin weltweit anhaltenden Urbanisierungsprozesses zu tun. Leben heute nach Schätzungen der Vereinten Nationen ungefähr 50 % der Weltbevölkerung in Städten, so könnten es 2050 schon Zweidrittel der Weltbevölkerung sein. Landflucht aufgrund von Folgen des Klimawandels und kriegerischen Auseinandersetzungen, Veränderungen in Produktionsstrukturen und Agglomerationsvorteile sowie demographischer Wandel sind Treiber von Prozessen, um die knappen städtischen Ressourcen in Zukunft effizient nutzen zu können.

Im Rahmen des Colloquiums soll zunächst versucht werden, den Begriff „Smart City“ zu klären. Auch sollen Ziele und Probleme von „Smart City“-Rankings vorgestellt werden. Das Hauptaugenmerkt liegt dann auf Umsetzungs- und Förderstrategien in einem Umfeld, dass durch Wettbewerb zwischen Städten in Mehrebenensystemen geprägt ist. Die Bewertungen und Einschätzungen sollen im Anschluss zur Diskussion gestellt werden.

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. Guido Nischwitz, René Böhme und Fabian Fortmann im Rahmen des iaw-Colloquiums

Das Land Bremen mit seinen beiden Städten Bremen und Bremerhaven, muss sich einem stetig zunehmenden Standortwettbewerb um Ansiedlungen und Investitionen von Unternehmen und damit auch um Arbeitsplätze und Einwohner stellen. Von der Wirtschaftspolitik des Landes und von der kommunalen Wirtschaftsförderung beider Städte werden bei der Bewältigung dieser Herausforderungen wesentliche Beiträge erwartet:

Die Wirtschaftsförderung soll die regionale und städtische Wettbewerbsfähigkeit Bremens stärken, das Standortprofil im internationalen Wettbewerb schärfen, zu einer ausgewogenen Wirtschaftsstruktur beitragen sowie die Beschäftigungssituation quantitativ und qualitativ verbessern. Darüber hinaus werden wichtige Impulse zur Entwicklung von strukturschwachen Stadtteilen und Quartieren erwartet. Ein zentrales Ziel und damit auch ein Erfolgsindikator der Wirtschaftsförderung ist der Erhalt und die Schaffung neuer zukunftssicherer Arbeitsplätze.

Im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen wurde am iaw für die Jahre 2007 bis 2014 der wirtschaftspolitische Handlungsrahmen, die Zielsetzungen, die förderpolitischen Aktivitäten und die Wirkungen der kommunalen Wirtschaftsförderung untersucht.

Verkürzt ging es um zwei zentrale Fragen:
- Wie funktioniert Wirtschaftsförderung in Bremen?
und
- Was leistet sie tatsächlich, insbesondere im Bereich Beschäftigung?

Im Rahmen des Colloquiums werden vom Projektteam die zentralen Ergebnisse insbesondere für die Themenbereiche „Einzelbetriebliche Förderung“, „Gewerbeflächenentwicklung“ und „Erfolgskontrolle der Wirtschaftsförderung“ vorgestellt und diskutiert.

06.12.2016

Erwerbsmotive von Studierenden als Ursache sozialer Ungleichheit

M.A. Soziologie und Sozialfors Sonja Bastin
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Bremen
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16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Gastvortrag von Dr. Sonja Bastin im Rahmen des iaw-Colloquiums
 
In Deutschland ist ein Großteil der Studierenden erwerbstätig. Finanzielle Notwendigkeit und berufliche Qualifizierung sind die zentralen Erwerbsmotive unter Studierenden. Auf Basis der 20. Sozialerhebung zeigt die von der Arbeitnehmerkammer Bremen geförderte Studie, dass ökonomische Unsicherheit die Motivation verdrängt, sich durch die Nebentätigkeit (auch) beruflich zu qualifizieren. Der Zusammenhang bestätigt sich auch für Studierende mit uneindeutigem Berufsfeld (Sozial-/ und Geistes-wissenschaftler), für welche extrakurrikulare Qualifikationen von besonderer Bedeutung für den Berufseinstieg sind. Die Ergebnisse werden mittels einer qualitativen Befragung von Bremer Studierenden geprüft und gefestigt. Damit leistet die Studie einen Beitrag zur Untersuchung einer bislang unbeachteten Quelle sozialer Benachteiligung. Mögliche Schlussfolgerungen für Bildungs- und Hochschulwesen werden diskutiert.
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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Guest lecture by Prof. Dr. ASTA SAVANEVIČIENĖ and Lecturer Dr. ŽIVILĖ STANKEVIČIŪTĖ

Although human resources and their management are considered as a source of competitive advantage of an organization, however there are some discrepancies between rhetoric and reality. Usually the organizations use the strategies for downsizing, increase labour intensity or fail to create positive relations of cooperation with the employees. This results in an increase in employees' health problems, absence from work due to illness, and a decrease in the positive attitude of employees – organizational commitment and job satisfaction; it becomes increasingly difficult for employees to reconcile work and personal life and to avoid stress. Highlighted trends reveal the necessity for a new way of human resource management (HRM), implicating the dimension of sustainability in HRM, because the axis of the sustainability concept is the preservation of resources, their reproduction and development. However, what we mean by “sustainable HRM”, what are the principles of sustainable HRM? How can we translate sustainable HRM into shared meanings or into measurable outcomes?
The lecture deals with the insights concerning the meaning of sustainable HRM and the principles of sustainable HRM. The empirical results showing the evidence of sustainable HRM in Lithuanian organizations will be provided. Based on the interviews with human resource managers the practices revealing the expression of the principles of sustainable HRM will be highlighted. Based on survey the perceptions of employees and the impact of HRM on employees (as stress, burnout etc.) will be explained.
The lecture will stress new labour law regulations in Lithuania, as these regulations could be related with some negative impact on employees in the long-term period.

The lecture is a part of the project “The regeneration and the strengthening of employees’ mental health: designing a research methodology”. This project of the Baltic-German University Liaison Office is supported by the German Academic Exchange Service (DAAD) with funds from Foreign Office of the Federal Republic Germany.

11.10.2016

Im Labyrinth der Gewalt - Gewerkschaften im bewaffneten Konflikt Kolumbiens

Prof. Dr. rer. pol., Soziologi Rainer Dombois
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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Dombois im Rahmen des iaw-Colloquiums

In vielen Ländern der Erde werden Gewerkschafter verfolgt; in keinem Land sind Mitglieder von Gewerkschaften in den letzten 30 Jahren so von physischer Gewalt betroffen worden wie in Kolumbien.
Der Vortrag sucht nach den Gründen. Er geht auf die verwirrenden Gewaltverhältnisse in dem Lande ein, an denen staatliche Sicherheitskräfte, Guerillas und paramilitärische Banden als bewaffnete Akteure beteiligt sind, und fragt, wie Gewerkschaften darin verwickelt sind: Rührt die Gewalt aus militanten Arbeitskonflikten? Oder sind Gewerkschaften nur eine besonders exponierte Gruppe unter anderen, die Opfer der Gewalt werden? Und schließlich: Wie können die Friedensverhandlungen der Regierung mit der Guerilla der FARC die Situation verändern?

Prof. Dr. Rainer Dombois hat lange Zeit in Kolumbien gelebt und geforscht, insbesondere über die Arbeitsbeziehungen.

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Gastvortrag von Moritz Schrapers (M.A.) im Rahmen des iaw-Colloquiums

Die Arbeitnehmerüberlassung – auch Zeit- oder Leiharbeit genannt – konnte seit ihrer Deregulierung im Zuge der Hartz Reformen rapide wachsen. In diesem Zusammenhang hat sich auch die betriebliche Nutzung gewandelt: Während ursprünglich die kurzfristige Ersatzfunktion mit kurzen Nutzungsdauern im Vordergrund stand, hat die neue Gesetzgebung die „flexible Randbelegschaft“ als neue Nutzungsform ermöglicht. Generell lässt sich das Wachstum auf komparative Kostenvorteile der Zeitarbeit gegenüber anderen Beschäftigungsformen zurückführen.

Diese liegen letztlich in den geltenden Tarifverträgen und den flexiblen Einsatzmöglichkeiten von Zeitarbeit im Kontext veränderter Arbeitsprozesse begründet. Gleichwohl wurden u.a. in der Metall- und Elektroindustrie Branchenzuschläge in die Tarifverträge der Zeitarbeit aufgenommen, die insbesondere bei längeren Einsatzdauern eine signifikante Lohnsteigerung zur Folge haben. Darüber hinaus wurden tarifgebundene Arbeitgeber durch den Tarifvertrag Leih- und Zeitarbeit (TV LeiZ) zur Übernahme nach 24 Monaten Einsatzdauer verpflichtet.

Der auf einer Abschlussarbeit im Masterstudiengang Sozialpolitik basierende Vortrag behandelt die Frage ob und in welchem Ausmaß Arbeitgeber Zeitarbeit als Reaktion auf Lohnsteigerungen durch andere (günstigere) Beschäftigungsformen substituieren. Auf Basis einer Modellrechnung und Experteninterviews in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie wird gezeigt, dass der komparative Kostenvorteil von Leiharbeit - trotz signifikanter Lohnsteigerungen - zumindest gegenüber tariflich entlohnter Beschäftigung erhalten bleibt. Gleichzeitig wird auf Basis der Interviews deutlich, dass Arbeitgeber eher bereit sind Lohnkostensteigerungen in Kauf zu nehmen, als eine Übernahme von Zeitarbeitern.

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Gastvortrag von Prof. Dr. Heike Herrmann (Hochschule Fulda) im Rahmen des iaw-Colloquiums

Städte sind Ausdruck eines sich stetig wandelnden Zusammenspiels der sozialräumlichen Gegebenheiten und Prozesse. Angesichts der zunehmenden Polarisierung von Armut und Reichtum sowie weiterer aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen (wie anhaltender Flüchtlingsmigration) erscheinen Forschungen zu lokalen Möglichkeiten und Hindernissen einer Integrierenden Stadtentwicklung nötiger denn je.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grundlagen und Strategien der Untersuchungen zur Integrierenden Stadtentwicklung am Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) im gleichnamigen Schwerpunkt. Er befasst sich mit den sozial-räumlichen Bedingungen und den damit zusammenhängenden Integrationschancen und Desintegrationsgefahren in Städten und Kommunen. Übergeordnetes Ziel der Forschungen zur Integrierenden Stadtentwicklung ist die Schaffung einer wissenschaftlichen Grundlage zur Entwicklung von Handlungs- und Präventionsstrategien gesellschaftlicher Akteure und der Politik im Hinblick auf gesellschaftliche und soziale Herausforderungen und Konflikte.

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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Dr. André Holtrup im Rahmen des iaw-Colloquium


Ingenieurdienstleister stellen ihren Kunden Personal über die Arbeitnehmerüberlassung zur Verfügung oder übernehmen größere Arbeitspakete in Form von Dienst- und Werkverträgen. Obwohl diese Branche in den letzten Jahren rasant wächst, ist bisher nur wenig über sie und die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen bekannt, die sie ihren Beschäftigten bietet.

Vor diesem Hintergrund werden im Vortrag Ergebnisse aus einem empirischen Forschungsprojekt, gefördert durch die Arbeitnehmerkammer Bremen, zu Konturen der Branche, Nutzungsmotiven und Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen bei Ingenieurdienstleistern präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Es wird gezeigt, dass die wachsende Bedeutung von Ingenieurdienstleistern nicht unbedingt mit der Ausdehnung von Prekarisierungsprozessen auf ein hochqualifiziertes Beschäftigungssegment gleichzusetzen ist, auch wenn es sich formal zumeist um Arbeitnehmerüberlassung und Werkvertragsarbeit handelt.

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Bremen

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iaw, Bremen

10.05.2016

Mindestlohnregime und Strategien der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Österreich

PD Dr. rer. soc. Irene Dingeldey; Dr. rer. pol. Andreas Etling, Dipl.Pol.; Dr. phil. Till Kathmann, Dipl. Psych.
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Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
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iaw-Colloquium

Mindestlöhne wurden unterschiedlich festgelegt: Auf der einen Seite finden sich gesetzliche Mindestlohnsysteme auf der anderen freiwillige, zwischen den Sozialpartnern verhandelte Mindestlohnabkommen. Die verschiedenen Regime bieten den jeweiligen Akteuren unterschiedliche Anreize, ihre Ziele zu formulieren und ermöglichen unterschiedliche Strategien zur Erreichung derselben. Die bisherige Mindestlohnforschung untersuchte vor allem die Effekte gesetzlicher Mindestlöhne auf das Beschäftigungsniveau oder die Einkommensverteilung, wie z.B. die Einhegung des Niedriglohnsektors. Auswirkungen auf Akteurstrategien wurden bisher kaum analysiert.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Vortrag Strategien von Arbeitsmarktakteuren in Deutschland und Österreich als Reaktion auf sich verändernde sozio-ökonomische, politische und institutionelle Rahmenbedingungen. Bis zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland im Jahr 2015 konnten beide Länder dem Spektrum des verhandelten Mindestlohns zugerechnet werden. Die Einführung des deutschen Mindestlohns stellt eine grundlegende Veränderung der Tarifbeziehungen dar, auf deren Ursachen und Hintergründe näher eingegangen wird. Im Vergleich wird vor allem auf die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten der Tarifpartner in den nunmehr unterschiedlichen Regelsystemen in Österreich und in Deutschland eingegangen. Im Zentrum stehen dabei die aktuell verfolgten tarifpolitischen Strategien.

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen
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iaw-Colloquium

Über die Hälfte der Flüchtlinge ist jünger als 25 Jahre, also in einem Alter, in dem sich Jugendliche in Deutschland im Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Berufsleben bewegen. Nach einer Flucht und der Neuankunft in einem fremden Land ist aber der Zugang zur Berufsbildung besonders kompliziert. Denn es müssen viele rechtliche, sprachliche und kulturelle Hürden überwunden werden, um im Ausbildungssystem ankommen zu können und erfolgreich zu sein.
Dabei fällt es dem Berufsbildungssystem ohnehin zunehmend schwer, alle jungen Menschen zu erreichen und zu integrieren. Im Land Bremen scheitern besonders viele Jugendliche am Übergang zwischen Schule und Beruf. Das wirft die Frage auf, wie das Berufsbildungs-system insgesamt inklusiver gestaltet werden kann.
Im Rahmen der Veranstaltung werden Ergebnisse einer Studie zur Integration von jungen Flüchtlingen in das Bildungs- und Ausbildungssystem präsentiert, die das Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) im Auftrag der Arbeitnehmerkammer erstellt hat. Im Anschluss wird über Erfahrungen berichtet, die in Bremen in ersten Praxismodellen mit der Ausbildung von Flüchtlingen gesammelt wurden. Schließlich wird ein Modellprojekt aus Bayern vorgestellt, das bundesweit Beachtung findet. Die Diskussion soll wichtige Gelingensbedingungen
für die Integration durch Ausbildung herausgearbeiten.

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
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iaw-Colloquium

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iaw, Bremen

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Bremen
Veranstaltungsreihe
Fachgespräch im iaw

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
Organisation
Leibnitz-Gemeinschaft
Veranstaltungsreihe
Gesprächsangebot für Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft im Auftrag der Leibnitz-Gemeinshaft

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Bremen
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iaw-Colloquium

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iaw, Bremen
Veranstaltungsreihe
Sitzung des HBS-Projektbeirates

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Tagung

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FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Dr. Iven Krämer, Referatsleiter beim Senator für Wirtschaft, Arbeit, Häfen leitet mit seinem Vortrag eine Diskussion zu den Chancen und Grenzen von Hafenkooperationen in Norddeutschland ein.

Hafenpolitik ist Ländersache - dieser traditionelle Grundsatz wird zunehmend durch eine überregionalen Zielen verpflichtete Hafenplanung ersetzt. Das Buch dokumentiert, dass sich das über Jahrzehnte bewährte System der Hafenentwicklungsplanung in Deutschland im Umbruch befindet und dass der Aspekt der Hafenkooperation sowohl auf freiwilliger Basis als auch in Ausfüllung rechtlicher Vorgaben eine wachsende Bedeutung erlangt. Das fortschreitende Wachstum der Schiffsgrößen mit den damit verbundenen technischen, infrastrukturellen und logistischen Anforderungen sowie die Herausforderungen der Energiewende dominieren die jüngere Entwicklung und Perspektive der deutschen Seehäfen. Über das Nationale Hafenkonzept sucht der Bund deshalb nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten.

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Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium in Zusammarbeit mit der Arbeitnehmerkammer

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Bremen
Btlg. Organisation
artec; Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen
Veranstaltungsreihe
Arbeitswissenschaftliches Colloquium artec und iaw

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Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen; Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsame Veranstaltung von Arbeitnehmerkammer Bremen und Institut Arbeit und Wirtschaft

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Btlg. Organisation
ARL, LAG Nordwest

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsame Veranstaltung von Arbeitnehmerkammer Bremen und Institut Arbeit und Wirtschaft

13.01.2015

Aufstocker-Familien in Bremen – kein Ausstieg in Sicht?

M.A. Soziologie und Sozialfors Anne Schröter
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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Berlin
Btlg. Organisation
Deutscher Bundesjugendring

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Bremen
Btlg. Organisation
Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen; Kooperationsstelle Hochschulen-Gewerkschaften Bremen
Veranstaltungsreihe
Jahrestreffen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen (BAG)

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsame Tagung des Instituts Arbeit und Wirtschaft und der Arbeitnehmerkammer Bremen

14.10.2014

Determinanten der regionalen Steuerkraft

Diplom-Ökonom Tobias Peters
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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Btlg. Organisation
Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen; Landesarbeitskreise für Arbeitsschutz Bremen und Niedersachsen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsamer Kongress der Landesarbeitskreise für Arbeitsschutz Bremen und Niedersachsen

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Btlg. Organisation
bpw baumgart+partner; Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen
Veranstaltungsreihe
Veranstaltung des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen e.V.

15.07.2014

Hafenstädte im Wandel. Lokale Strategien für globale Herausforderungen

Dr. Anna-Lisa Müller (Institut für Geographie der Universität Bremen)
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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

13.06.2014 - 14.06.2014

BGW forum Nord 2014 - „Gesundheitsschutz in der pädagogischen Arbeit“

Dipl. Psych. Irena Medjedovic
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Bremen
Veranstaltungsreihe
Veranstaltung mit iaw-Beteiligung durch das Projekt Prima-Kita

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Bremen
Veranstaltungsreihe
Vortrag, Diskussion und Buchvorstellung im iaw-Colloquium

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
Vortrag und Buchvorstellung im iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
Fachseminar des Prima-Kita-Projektes für Erzieher/innen im Berufspraktikum

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstalter/in
Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen e.V.
Btlg. Organisation
bpw baumgart+partner; Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen
Veranstaltungsreihe
Veranstaltung des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen e.V.

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Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Arbeitnehmerkammer Bremen
Btlg. Organisation
Akademie für Arbeit und Politik, Bremen; Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsame Tagung des iaw und der Akademie für Arbeit und Politik

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Arbeitnehmerkammer Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen; INEP Institut; Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsame Tagung des INEP Instituts in Kooperation mit dem iaw und der Arbeitnehmerkammer Bremen

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Bremen
Btlg. Organisation
ARL, LAG Nordwest; Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen

31.10.2013 - 01.11.2013

Beyond the Family Wage – Gender, WagesandHousehold Income in Germany and Abroad

Dipl. Sozialwissenschaftlerin Änne Hildebrandt
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Bremen
Veranstaltungsreihe
Internationale Konferenz am Zentrum für Sozialpolitik (ZeS)

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Bremen
Btlg. Organisation
Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft
Veranstaltungsreihe
Abschlusstagung des von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft geförderten Forschungsprojekts des iaw

08.10.2013

Ausstiegsstrategien von Aufstocker-Familien - handlungstheoretische Einblicke

M.A. Soziologie und Sozialfors Anne Schröter
Veranstaltungsort


Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

19.09.2013

Fachtag Arbeits- und Gesundheitsschutz in Kitas – Gute Praxis im Dialog

Dipl. Sozialwissenschaftlerin Änne Hildebrandt
Veranstaltungsort


Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen

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Loccum
Veranstaltungsreihe
Referat und Themenwerkstatt bei der Tagung „Bürgerbeteiligung auf dem Weg zur Selbstverständlichkeit“ der Stiftung Mitarbeit

10.09.2013

Handlungsoptionen der Raumentwicklung - Verkehrspolitische und raumordnerische Bewältigung von Güterverkehren

M.A. Stadt- und Regionalentwic Martyn Douglas, B.A. Humangeograph.
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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
Mitgliederversammlung 2013 des Wirtschafts- und Strukturrats Bremen-Nord (WIR)

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Bremen

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Syke/Bremen
Btlg. Organisation
Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) Bremen; Stadt Syke
Veranstaltungsreihe
Auftaktveranstaltung zur Umsetzungphase

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Berlin
Btlg. Organisation
Ver.di Bundesverwaltung

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw Veranstaltung

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
Kooperationsveranstaltung Arbeitnehmerkammer Bremen und iaw

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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iaw Bremen
Veranstaltungsreihe
Veranstaltung mit iaw-Beteiligung durch das EFRE-Projekt Prima-Kita

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

18.12.2012

Gesundheitsschutz für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen verbessern! Aber wie?

Dipl. Sozialwissenschaftlerin Änne Hildebrandt
Veranstaltungsort


Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Auftaktveranstaltung des Projektes Prima-Kita in der Arbeitnehmerkammer Bremen

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Btlg. Organisation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Kooperationsworkshop in der Arbeitnehmerkammer Bremen

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

09.10.2012

Zeitpolitik und Lebensqualität in der Dienstleistungsgesellschaft

Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Hamburg)
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Bremen
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iaw-Colloquium

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Syke
Btlg. Organisation
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR); Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Veranstaltungsreihe
Abschlussveranstaltung StadtKlimaExWost Modellvorhaben der Stadt Syke

11.09.2012

Die Inflation der Vertrauensdiskurse

Dr. phil. Ulrich Heisig, Dipl. Soz.
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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
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iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw Veranstaltung

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Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Kooperationsveranstaltung Arbeitnehmerkammer Bremen und iaw

12.06.2012

Schule - und dann?

M.A. Soziologie und Sozialfors Jens Röcher; Dr. Günter Warsewa, Dipl. Sozw.
Veranstaltungsort


Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

10.05.2012 - 11.05.2012

Regionalmonitoring und regionale Messkonzepte

M.A. Stadt- und Regionalentwic Martyn Douglas, B.A. Humangeograph.; Dr. Guido Nischwitz
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Bremen
Kooperation
Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
Veranstaltungsreihe
2. Bundesweite Fachtagung

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Bremen
Kooperation
Zentrum für Sozialpolitik (ZeS)
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Berlin
Btlg. Organisation
Ver.di Bundesverwaltung
Veranstaltungsreihe
MYPLACE YPAG Meeting

13.03.2012

Offshore-Windenergie als Markt für deutsche Werften

Thorsten Ludwig (Agentur für Struktur- und Personalentwicklung GmbH); Dipl. Volkswirt Holger Seidel; Dr. rer. pol. Jochen Tholen, Diplom-Kaufmann, Diplom-Soziol
Veranstaltungsort


Bremen
Btlg. Organisation
IG Metall
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

10.01.2012

Geförderte Selbständigkeit aus Arbeitslosigkeit in Deutschland: Ausgangslage - subjektive Wahrnehmung - Perspektiven

Martin Leusch; M.A. Sozialpolitik Alexander Matysik, B.A. Politikwissenschaft; Dr. rer. pol. Jörg Sommer, Dipl. Oec.
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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

17.11.2011

Gute Praxis im Arbeits- und Gesundheitsschutz – Unternehmen im Dialog mit Akteuren

Gerlinde Hammer; Dr. phil. Norbert Hübner, Dipl. Psychologe; Diplom Soz. Päd. Manfred König; Wiebecke Novello-von-Bescherer; M.A. Politikwissenschaft Nina Seibicke; Dipl. Sozialarbeiterin Anita Stickdorn
Veranstaltungsort


Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Abschlussveranstaltung der Projekte BeginnRegio und ProAktiv!

08.11.2011 Gastvortrag

Verteilte Innovationsprozesse in multinationalen Unternehmen

Prof. Dr. Martin Heidenreich; Sinje Späth (Universität Oldenburg)
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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Kooperation
ecolo; Stadt Syke
Veranstaltungsreihe
Veranstaltung für lokale und regionale Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung in Nordwestdeutschland

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Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Transferworkshop des Projektes Opti-Qua

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

06.10.2011

Gelingensbedingungen für qualifizierende und berufsorientierende Schüler/-innen-Praktika in Unternehmen

Gerlinde Hammer; Dipl. Sozialwissenschaftlerin Änne Hildebrandt; Dipl. Sozialarbeiterin (FH) Susanne Kretzer; M.A. Soz. Eugen Nordloh
Veranstaltungsort


Bremen
Btlg. Organisation
Lernort Praktikum (ABO)
Kooperation
Landesinstitut für Schulpraxis (LIS) Bremen
Veranstaltungsreihe
Werkstattgespräch des Projektes Arbeits- und Berufsorientierung für die Zukunft

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Bremen/Bremerhaven
Kooperation
Lehranstalten für Sozialpädagogik und Hauswirtschaft im Schulzentrum Geschwister Scholl, Bremerhaven; Schulzentrum des Sekundarbereichs II Blumenthal
Veranstaltungsreihe
Fortbildungsreihe des ESF-Projekts Opti-Qua

13.09.2011 Ergebnisse aus dem Projekt Pr

Arbeits- und Gesundheitsschutzkompetenzen: Ein Beitrag zu nachhaltiger Employability für Beschäftigte im Pflegesektor

M.A. Politikwissenschaft Nina Seibicke; Dipl. Sozialarbeiterin Anita Stickdorn
Veranstaltungsort


Bremen
Veranstaltungsreihe
Ergebnisse aus dem Projekt ProAktiv! iaw-Colloquium

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Bremen
Kooperation
Schulzentrum Bördestraße
Veranstaltungsreihe
Fortbildungsreihe des ESF-Projekts Opti-Qua

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Bremen
Kooperation
Schulzentrum des Sekundarbereichs II, Technisches Bildungszentrum TBZ
Veranstaltungsreihe
Fortbildungsreihe des ESF-Projekts Opti-Qua

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Veranstalter/in
Dr. rer. pol. Jörg Sommer, Dipl. Oec.; Dr. Günter Warsewa, Dipl. Sozw.

26.05.2011 - 27.05.2011

Regionalmonitoring und regionale Messkonzepte

M.A. Stadt- und Regionalentwic Martyn Douglas, B.A. Humangeograph.; Dr. Guido Nischwitz
Veranstaltungsort


Bremen
Kooperation
Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
Veranstaltungsreihe
Fachtagung in Kooperation mit der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. Bremen

13.05.2011 Seminar in Kooperation mit dem

Moderner Arbeitsschutz – Beispiele aus der Betriebspraxis

Wiebecke Novello-von-Bescherer; M.A. Politikwissenschaft Nina Seibicke
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Bremen
Kooperation
Studiengang Public Health der Hochschule Bremen
Veranstaltungsreihe
Seminar in Kooperation mit dem Studiengang Public Health der Hochschule Bremen

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

05.05.2011

Vereinsgründung des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie

M.A. Soziologie Rena Fehre; Dipl. Ökonomin Kerstin Purnhagen
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Bremen
Veranstaltungsreihe
Informationsveranstaltung für interessierte Unternehmen und Institutionen

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Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Workshop in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen

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Bremen
Veranstaltungsreihe
Fachvortrag mit Diskussion in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

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Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Workshop in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen

Veranstaltungsort


Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen
Veranstaltungsreihe
Workshop in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen

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Hannover
Veranstaltungsreihe
ARL-Workshop

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Bremen
Kooperation
Arbeitnehmerkammer Bremen; Universität Bremen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsame Diskussionsveranstaltung der Universität und der Arbeitnehmerkammer Bremen in Kooperation mit dem iaw

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Bremen
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

04.03.2011 - 05.03.2011

Lernentwicklungsgespräche führen

Dipl.-Psych. Annelen Ackermann; Ulf Benedix
Veranstaltungsort


Bremen
Kooperation
Landesinstitut für Schulpraxis (LIS) Bremen; Netzwerk SELKO/KomLern Hamburg
Veranstaltungsreihe
Fortbildungsreihe des ESF-Projekts Opti-Qua

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Bremen
Veranstaltungsreihe
1. Beiratssitzung des BBSR-Projektes in Bremen

Veranstaltungsort


Bremen
Veranstaltungsreihe
Workshop der norddeutschen Verbände des KDA

11.02.2011 - 12.02.2011

Lernentwicklungsgespräche führen

Dipl.-Psych. Annelen Ackermann
Veranstaltungsort


Bremerhaven
Kooperation
Netzwerk SELKO/KomLern Hamburg
Veranstaltungsreihe
Fortbildungsreihe des ESF-Projekts Opti-Qua

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Bremen
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iaw-Colloquium

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iaw-Colloquium